The National Times - Britischer König Charles III. reist Ende April in die USA

Britischer König Charles III. reist Ende April in die USA


Britischer König Charles III. reist Ende April in die USA
Britischer König Charles III. reist Ende April in die USA / Foto: © AFP/Archiv

Der britische König Charles III. wird Ende April in die USA reisen. Wie der Buckingham-Palast am Dienstag mitteilte, sollen mit dem Besuch "die historischen Verbindungen und die moderne bilaterale Beziehung zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten" gewürdigt werden. Es ist der erste Staatsbesuch von König Charles III. in den USA seit seiner Thronbesteigung im September 2022, begleitet wird er von Königin Camilla.

Textgröße ändern:

In Großbritannien hatte es zuletzt vermehrt Forderungen gegeben, die Reise abzusagen oder zu verschieben. Als Gründe wurden der Iran-Krieg und das angespannte Verhältnis zu den USA genannt.

US-Präsident Donald Trump hatte den britischen Premierminister Keir Starmer seit Kriegsbeginn immer wieder kritisiert und ihm mangelnde Unterstützung vorgeworfen. Nachdem Starmer den USA in den ersten Kriegstagen die Nutzung britischer Militärbasen verweigert hatte, sprach Trump etwa von einem "großen Fehler". "Wir haben es hier nicht mit Winston Churchill zu tun", sagte Trump über Starmer und zeigte sich "enttäuscht".

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov lehnt fast die Hälfte der Britinnen und Briten einen Besuch von König Charles III. in den USA ab. Die Abgeordnete Emily Thornberry, die Starmers Labour-Partei angehört, forderte schon Anfang des Monats, den Besuch zu verschieben. Der Konflikt zwischen Washington und London könne Charles und Camilla "in Verlegenheit bringen", sagte sie. Der Parteivorsitzende der oppositionellen Liberaldemokraten, Ed Davey, erklärte: "Warum belohnen wir Donald Trump mit einem Staatsbesuch unseres Königs?"

Der US-Botschafter in Großbritannien, Warren Stephens, warnte angesichts der Kritik in der vergangenen Woche hingegen, eine Absage des Staatsbesuchs wäre ein "großer Fehler".

Trump und seine Frau Melania waren im vergangenen September von Charles und Camilla feierlich auf Schloss Windsor empfangen worden. Der als großer Royals-Fan bekannte Trump wurde von der königlichen Familie mit militärischen Ehren, einer gemeinsamen Kutschfahrt und einem Staatsbankett auf Schloss Windsor geehrt. Es war bereits sein zweiter Staatsbesuch in Großbritannien, nachdem er 2019 während seiner ersten Amtszeit von der damaligen Königin Elizabeth II. empfangen worden war.

F.Harris--TNT

Empfohlen

Früherer "First Dog": Obamas Hund Sunny ist tot

Als "First Dog" im Weißen Haus wurde Sunny bekannt - nun ist der Hund des früheren US-Präsidenten Barack Obama gestorben. Obama schrieb am Mittwoch im Onlinedienst X, seine Familie habe "ein geliebtes Mitglied verloren". Er habe Sunny zu Beginn seiner zweiten Amtszeit (2013 bis 2017) bekommen, "und alle von uns – einschließlich unseres ersten Hundes Bo – verliebten sich sofort in sie", schrieb Obama zu einem Foto der schwarzen Hündin.

Bedrohte Sumatra-Elefanten wegen Waldbränden in Indonesien noch stärker gefährdet

Die bereits vom Aussterben bedrohten Sumatra-Elefanten sind Umweltschützern zufolge aufgrund der schweren Waldbrände in Indonesien noch stärker gefährdet. Zwischen Juni und dem 8. September seien mehr als 4500 Brandherde in 21 Lebensräumen der seltenen Elefanten-Unterart gezählt worden, teilte die Wildtierschutzorganisation Geopix am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP mit. Mehr als 560.000 Hektar Wald seien in diesem Zeitraum niedergebrannt.

Französische Filmikone Sophie Marceau findet sich alt genug für Großmutterrolle

Die französische Filmikone Sophie Marceau findet sich kurz vor ihrem 60. Geburtstag bereit, allmählich Großmutter zu werden. "Ich glaube, dass mir das gut gefallen würde", sagte Marceau der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Aber ich möchte das meinen Kindern nicht verraten, denn sonst machen sie mich früher zur Oma, als mir lieb ist."

Ed Sheeran: Veranstalter für Tournee-Rauswurf von Rapper Macklemore verantwortlich

Der britische Popstar Ed Sheeran hat nach eigenen Angaben nicht entschieden, den Rapper Macklemore nach dessen pro-palästinensischen Äußerungen nicht mehr bei seiner Tournee auftreten zu lassen. Das sei "die Entscheidung des Veranstalters, nicht meine" gewesen, schrieb Sheeran am Dienstag im Onlinedienst Instagram. Der Vertrag sei von der Messina Touring Group beendet worden.

Textgröße ändern: