The National Times - Olympische Winterspiele in Italien: Bereits 10.000 Kondome ausgegeben

Olympische Winterspiele in Italien: Bereits 10.000 Kondome ausgegeben


Olympische Winterspiele in Italien: Bereits 10.000 Kondome ausgegeben
Olympische Winterspiele in Italien: Bereits 10.000 Kondome ausgegeben / Foto: © AFP

In der ersten Woche der Olympischen Winterspiele in Italien sind bereits 10.000 Kondome ausgegeben worden. "10.000 wurden verwendet, für 2800 Athleten", sagte der Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Mark Adams, am Samstag vor Journalisten. Den Rest solle sich jeder selbst denken, sagte er mit einem Grinsen.

Textgröße ändern:

Die Nachrichtenagentur SID berichtete unter Berufung auf die italienische Zeitung "La Stampa", im Olympischen Dorf in Cortina D'Ampezzo, einem der Austragungsorte, seien die Gratis-Kondome bereits vergriffen. "Die Vorräte waren in nur drei Tagen weg", klagte demnach ein Athlet, der anonym bleiben wollte.

Ob die Bewohner des Olympischen Dorfs mit Nachschub rechnen dürfen, sei offen. "Sie haben uns zwar versprochen, dass noch mehr kommen werden. Aber wer weiß wann", sagte der Sportler laut "La Stampa".

Die Skiläuferin Mialitiana Clerc aus Madagaskar sagte bei dem täglichen Pressebriefing mit Adams am Valentinstag, auch bei den Winterspielen in Peking vor vier Jahren seien die kostenlosen Kondome schnell vergriffen gewesen. Die 24-Jährige fügte hinzu: "Ich weiß bereits, dass viele Leute Kondome benutzen oder sie ihren Freunden außerhalb der Olympischen Spiele geben, weil es für sie eine Art Geschenk ist."

V.Bennett--TNT

Empfohlen

Suche in Erdbebenregion in Venezuela dauert an - Hoffnung auf weitere Überlebende sinkt

Mehr als vier Tage nach den schweren Erdbeben in Venezuela sinkt die Hoffnung, noch weitere Überlebende bergen zu können. Französische und US-Einsatzkräfte retteten zuletzt am Sonntag im Ort Caraballeda einen Jugendlichen und dessen Vater lebend aus den Trümmern. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Regierungsangaben auf mindestens 1450, zehntausende Menschen werden noch vermisst. Hunderte Häuser sind eingestürzt oder schwer beschädigt. Millionen von Menschen sind ohne Strom und Wasser und auf Hilfe angewiesen. Unterdessen bebt in dem Land weiter die Erde.

US-Soldaten bei der Öffnung von Hafen und Flughafen in Venezuela im Einsatz

Nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela sind zahlreiche US-Soldaten im Einsatz, um vor allem den Verkehr am Flughafen von Caracas und am Seehafen von La Guaira wieder in Gang zu bringen. Ein Team von rund hundert Soldaten der Luftwaffe mit Erfahrung im Flugplatzmanagement unterstütze die venezolanischen Behörden dabei, den "lebenswichtigen Zufluss und Abfluss des Luftverkehrs" zu erweitern, teilte das US-Südkommando Southcom am Sonntag in Washington mit.

Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe

Die britische Prinzessin Kate hat binnen 24 Stunden die drei höchsten Berge von England, Schottland und Wales bestiegen, um auf die Bedeutung eines "ganzheitlichen" Ansatzes in der Krebsbehandlung hinzuweisen. Die 44-Jährige, die vor gut zwei Jahren an Krebs erkrankt war, erklärte am Sonntag im Onlinedienst Instagram, sie habe die "Drei-Gipfel-Herausforderung" zur Unterstützung der Royal Marsden Cancer Charity angenommen. Die Organisation unterstützt Krebspatienten in dem Krankenhaus, in dem Kate selbst behandelt wurrde.

Gewerkschaft: Bundespolizei droht im nächsten Jahr Engpass bei den Bodycams

Der Bundespolizei droht nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im kommenden Jahr ein Engpass bei der Ausstattung mit Bodycams. Eine Ausschreibung über 2500 neue Geräte mit einer Option auf weitere 1500 sei gescheitert, sagte der GdP-Vorsitzende Andreas Roßkopf der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Im kommenden Jahr werden die Beamten womöglich ohne einsatzfähige Bodycams dastehen", sagte Roßkopf.

Textgröße ändern: