The National Times - Prinz Harry zu Aussage gegen Boulevardzeitungsverlag vor Gericht in London

Prinz Harry zu Aussage gegen Boulevardzeitungsverlag vor Gericht in London


Prinz Harry zu Aussage gegen Boulevardzeitungsverlag vor Gericht in London
Prinz Harry zu Aussage gegen Boulevardzeitungsverlag vor Gericht in London / Foto: © AFP

Der britische Prinz Harry ist zu seiner Aussage im Prozess gegen den Boulevardzeitungsverlag ANL vor Gericht erschienen. Schaulustige und Journalisten warteten am Mittwoch vor dem Sitz des High Court in London, als der 41-Jährige eintraf. Neben Prinz Harry haben sechs weitere britische Prominente den Verlag wegen illegaler Informationsbeschaffung verklagt.

Textgröße ändern:

Zum Prozessauftakt am Montag hatte Harrys Anwalt den Boulevardzeitungen "Daily Mail" und "Mail on Sunday" vorgeworfen, systematisch illegale Mittel eingesetzt zu haben, um an Informationen über den jüngeren Sohn von König Charles III. zu gelangen. Die Verletzung seiner Privatsphäre habe Prinz Harry "unglaublich paranoid" gemacht.

Zu den Klägern gehören neben Prinz Harry unter anderen Popstar Elton John und dessen Ehemann David Furnish sowie die Schauspielerinnen Elizabeth Hurley und Sadie Frost. Sie werfen dem Verlag ANL unter anderem vor, Privatdetektive angeheuert zu haben, um Autos und Wohnungen zu verwanzen sowie illegal private Telefongespräche abzuhören. Zudem hätten die Detektive falsche Identitäten angegeben, um an medizinische Unterlagen zu gelangen.

S.Mitchell--TNT

Empfohlen

US-Geistlicher verteidigt nach Kritik Segnung goldener Trump-Statue

Ein Geistlicher in den USA hat seine Einweihungszeremonie für eine fast fünf Meter große goldene Statue von US-Präsident Donald Trump verteidigt, für die er heftig kritisiert worden war. Er sei "verblüfft" darüber, wie schnell einige Menschen das Standbild Trumps, das auf dessen Golfplatz in Florida aufgestellt wurde, mit einem "Goldenen Kalb" oder "Götzendienst" in Zusammenhang gebracht hätten, erklärte der evangelikale Pastor Mark Burns am Freitag im Onlinedienst X.

Schatten am Himmel: USA veröffentlichen bisher geheime UFO-Akten

"Ist da draußen jemand?" Die USA haben auf Wunsch von Präsident Donald Trump Akten zu unbekannten Flugobjekten (UFOs) freigegeben. Das US-Verteidigungsministerium veröffentlichte am Freitag mehr als 160 Fotos und weitere Dokumente. "Diese Akten, die der Geheimhaltung unterlagen, haben lange Zeit berechtigte Spekulationen angeheizt - es ist Zeit, dass das amerikanische Volk sie selbst zu sehen bekommt", erklärte Verteidigungsminister Pete Hegseth.

Umweltministerkonferenz erarbeitet Vorschläge für Umgang mit Walstrandungen

Nach dem Drama um den an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Wal lässt die Umweltministerkonferenz nach Angaben aus Mecklenburg-Vorpommern Vorschläge für den Umgang mit künftigen ähnlichen Vorfällen erstellen. Eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern solle bis zum Herbst entsprechende Ideen vorlegen, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Ressortchef Till Backhaus (SPD) am Freitag in Schwerin mit. "Wir brauchen klare Verantwortlichkeiten, abgestimmte Prozesse und eine gemeinsame Linie."

Schauspieler Ulmen unterliegt in Streit mit "Spiegel" größtenteils vor Gericht

Im Rechtsstreit zwischen dem Schauspieler Christian Ulmen und dem "Spiegel" hat das Landgericht Hamburg vorläufig einen großen Teil der von Ulmen angegriffenen Berichterstattung erlaubt. Das Nachrichtenmagazin durfte über bestimmte Vorwürfe von Ulmens Ex-Frau Collien Fernandes schreiben, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Ulmen kann noch Beschwerde einlegen.

Textgröße ändern: