The National Times - Italienische Astronautin macht als erste Europäerin einen Weltraumspaziergang

Italienische Astronautin macht als erste Europäerin einen Weltraumspaziergang


Italienische Astronautin macht als erste Europäerin einen  Weltraumspaziergang
Italienische Astronautin macht als erste Europäerin einen Weltraumspaziergang / Foto: © NASA TV/AFP

Die italienische Astronautin Samantha Cristoforetti ist am Donnerstag als erste europäische Frau aus der Internationalen Raumstation ISS zu einem Außeneinsatz, einem sogenannten Weltraumspaziergang, aufgebrochen. Dabei wurde sie von ihrem russischen Kollegen Oleg Artemjew begleitet, wie in einem Video der Nasa zu sehen war.

Textgröße ändern:

Für ihren Außenbordeinsatz sollten die beiden sechseinhalb Stunden im All verbringen, mehr als 400 Kilometer von der Erde entfernt. Zu verrichten waren Arbeiten an einem elf Meter langen Roboter-Arm der ISS.

Für die 45-jährige ehemalige Luftwaffenpilotin ist es bereits der zweite ISS-Aufenthalt. Cristoforetti gilt seit ihrer Mission von 2014 bis 2015 als Rekordhalterin: Damals verbrachte sie fast 200 Tagen im All und ist somit laut der Europäischen Weltraumbehörde (ESA) die Frau, die sich am längsten ununterbrochen im Weltraum aufgehalten hat.

T.Bailey--TNT

Empfohlen

Suche in Erdbebenregion in Venezuela dauert an - Hoffnung auf weitere Überlebende sinkt

Mehr als vier Tage nach den schweren Erdbeben in Venezuela sinkt die Hoffnung, noch weitere Überlebende bergen zu können. Französische und US-Einsatzkräfte retteten zuletzt am Sonntag im Ort Caraballeda einen Jugendlichen und dessen Vater lebend aus den Trümmern. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Regierungsangaben auf mindestens 1450, zehntausende Menschen werden noch vermisst. Hunderte Häuser sind eingestürzt oder schwer beschädigt. Millionen von Menschen sind ohne Strom und Wasser und auf Hilfe angewiesen. Unterdessen bebt in dem Land weiter die Erde.

US-Soldaten bei der Öffnung von Hafen und Flughafen in Venezuela im Einsatz

Nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela sind zahlreiche US-Soldaten im Einsatz, um vor allem den Verkehr am Flughafen von Caracas und am Seehafen von La Guaira wieder in Gang zu bringen. Ein Team von rund hundert Soldaten der Luftwaffe mit Erfahrung im Flugplatzmanagement unterstütze die venezolanischen Behörden dabei, den "lebenswichtigen Zufluss und Abfluss des Luftverkehrs" zu erweitern, teilte das US-Südkommando Southcom am Sonntag in Washington mit.

Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe

Die britische Prinzessin Kate hat binnen 24 Stunden die drei höchsten Berge von England, Schottland und Wales bestiegen, um auf die Bedeutung eines "ganzheitlichen" Ansatzes in der Krebsbehandlung hinzuweisen. Die 44-Jährige, die vor gut zwei Jahren an Krebs erkrankt war, erklärte am Sonntag im Onlinedienst Instagram, sie habe die "Drei-Gipfel-Herausforderung" zur Unterstützung der Royal Marsden Cancer Charity angenommen. Die Organisation unterstützt Krebspatienten in dem Krankenhaus, in dem Kate selbst behandelt wurrde.

Gewerkschaft: Bundespolizei droht im nächsten Jahr Engpass bei den Bodycams

Der Bundespolizei droht nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im kommenden Jahr ein Engpass bei der Ausstattung mit Bodycams. Eine Ausschreibung über 2500 neue Geräte mit einer Option auf weitere 1500 sei gescheitert, sagte der GdP-Vorsitzende Andreas Roßkopf der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Im kommenden Jahr werden die Beamten womöglich ohne einsatzfähige Bodycams dastehen", sagte Roßkopf.

Textgröße ändern: