The National Times - Vaterschaftsstreit um Schauspieler Alain Delon: Gericht hält Fall für verjährt

Vaterschaftsstreit um Schauspieler Alain Delon: Gericht hält Fall für verjährt


Vaterschaftsstreit um Schauspieler Alain Delon: Gericht hält Fall für verjährt

Die Frage, ob der französisch-schweizerische Schauspieler Alain Delon einen Sohn mit der deutschen Sängerin Nico hatte, wird weiter unbeantwortet bleiben: Ein Gericht in Poitiers entschied am Donnerstag, dass ein Antrag auf eine Vaterschaftsfeststellung inzwischen verjährt sei. Den Antrag hatte der 1962 geborene Ari Boulogne gestellt, der nach Aussage seiner Mutter aus ihrer kurzen Beziehung zu Delon hervorgegangen war.

Textgröße ändern:

Als Boulogne 2023 gestorben war, hatte dessen Sohn Charles Boulogne erneut versucht, die Vaterschaft Delons klären zu lassen. Die französische Justiz erklärte sich zunächst nicht zuständig, da Delon damals in der Schweiz lebte und auch die schweizerische Nationalität angenommen hatte. Das höchste französische Berufungsgericht erklärte 2024, dass die französische Justiz durchaus zuständig sei.

Ari Boulogne war bei Delons Mutter Edith aufgewachsen, die überzeugt war, dass es sich um ihren Enkel handelte. Delon überwarf sich deswegen mit ihr. Ihr zweiter Ehemann adoptierte den Jungen, der dessen Nachnamen Boulogne annahm. Sie selber verzichtete auf eine Adoption, da Ari Boulogne sonst rechtlich der Bruder seines mutmaßlichen Vaters geworden wäre.

Delon starb im August 2024 im Alter von 88 Jahren. Delons Kinder Anthony, Alain-Fabien und Anouchka Delon, die sich seit Jahren wegen Erbstreitigkeiten bekriegen, zeigten sich zumindest vereint in ihrer entschiedenen Ablehnung des Ansinnens ihres mutmaßlichen Halbbruders.

F.Hughes--TNT

Empfohlen

EU-Behörde: Keine Hinweise auf Mutation von Hantavirus

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" gibt es laut der EU-Gesundheitsbehörde ECDC keinen Hinweis für eine Mutation des Virus. Das Andesvirus verhalte sich nicht anders als in Gebieten, in denen dieser Hantavirusstamm bereits verbreitet sei, erklärte am Mittwoch das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in Stockholm. Derweil sind weiter Krankenhäuser in mehreren Ländern mit der Überwachung der früheren "Hondius"-Passagiere beschäftigt.

Charles III. stellt inmitten von Debatte über Premier Starmer Regierungsprogramm vor

König Charles III. hat inmitten der Debatte über einen möglichen Rücktritt von Premierminister Keir Starmer in der Thronrede die Gesetzesvorhaben der britischen Regierung vorgestellt. Zu den am Mittwoch dargelegten Plänen, von denen viele bereits bekannt waren, gehören die Vertiefung der Beziehungen Großbritanniens zur Europäischen Union und die vollständige Verstaatlichung des Stahlkonzerns British Steel. Auch eine Reform des Asylsystems und eine Senkung des Wahlalters auf 16 sind geplant.

Buchautor: Brigitte Macron verliert Einfluss auf ihren Mann

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und seine Frau sind sich nach Angaben ihres Biografen uneins, wie ihr Leben nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit aussehen soll. "Sie wird bald 75, sie will Zeit für ihre Kinder und Enkelkinder haben", sagte der Journalist Florian Tardif am Mittwoch dem Sender RTL. Der Reporter der Zeitschrift "Paris Match" hat kürzlich ein Buch über Brigitte und Emmanuel Macron mit dem Titel "Un couple presque parfait" (Ein fast perfektes Paar) veröffentlicht.

Prinzessin Kate reist erstmals seit Krebserkrankung wieder ins Ausland

Die britische Prinzessin Kate absolviert ab Mittwoch ihre erste Auslandsreise seit ihrer Krebserkrankung. Die Ehefrau von Thronfolger Prinz William will sich in der norditalienischen Stadt Reggio Emilia nach Angaben des Kensington-Palastes bis Donnerstag über ein pädagogisches Konzept informieren, bei dem das selbstständige Lernen kleiner Kinder im Vordergrund steht.

Textgröße ändern: