The National Times - Japans Regierung ruft wegen Hitzewelle zum Stromsparen auf

Japans Regierung ruft wegen Hitzewelle zum Stromsparen auf


Japans Regierung ruft wegen Hitzewelle zum Stromsparen auf
Japans Regierung ruft wegen Hitzewelle zum Stromsparen auf / Foto: © AFP

Die japanische Regierung hat am Montag angesichts der ungewöhnlich frühen Hitzewelle im Land vor Stromknappheit gewarnt. Sie forderte Einwohner in und um Tokio auf, ihren Stromverbrauch insbesondere in den frühen Abendstunden zu reduzieren, wenn die Reserven knapp werden.

Textgröße ändern:

Für Montag rechnete der Wetterdienst JMA mit Temperaturen von 35 Grad Celsius, die Hitze soll bis kommenden Sonntag anhalten. Regierung und Wetterdienst warnten die Menschen vor einem Hitzeschlag. Unmittelbar nach Ende der Regenzeit seien viele Menschen noch nicht an die Hitze gewöhnt, daher liefen sie eher Gefahr, einen Hitzeschlag zu erleiden, erklärte die Wetterbehörde.

In diesem Jahr endete die Regenzeit in einigen Gebieten 22 Tage früher als üblich: Normalerweise herrschen im Juni in großen Teilen des Landes noch Niederschläge, doch der JMA erklärt die Saison in der Region Kanto, in der Tokio liegt, und im benachbarten Koshin für beendet. So früh endete noch keine Regenzeit seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1951.

In der nördlich von Tokio gelegenen Stadt Isesaki waren am Sonntag 40,2 Grad Celsius gemessen worden - die höchsten Werte, die in Japan im Juni jemals aufgezeichnet wurden.

A.Robinson--TNT

Empfohlen

US-Geistlicher verteidigt nach Kritik Segnung goldener Trump-Statue

Ein Geistlicher in den USA hat seine Einweihungszeremonie für eine fast fünf Meter große goldene Statue von US-Präsident Donald Trump verteidigt, für die er heftig kritisiert worden war. Er sei "verblüfft" darüber, wie schnell einige Menschen das Standbild Trumps, das auf dessen Golfplatz in Florida aufgestellt wurde, mit einem "Goldenen Kalb" oder "Götzendienst" in Zusammenhang gebracht hätten, erklärte der evangelikale Pastor Mark Burns am Freitag im Onlinedienst X.

Schatten am Himmel: USA veröffentlichen bisher geheime UFO-Akten

"Ist da draußen jemand?" Die USA haben auf Wunsch von Präsident Donald Trump Akten zu unbekannten Flugobjekten (UFOs) freigegeben. Das US-Verteidigungsministerium veröffentlichte am Freitag mehr als 160 Fotos und weitere Dokumente. "Diese Akten, die der Geheimhaltung unterlagen, haben lange Zeit berechtigte Spekulationen angeheizt - es ist Zeit, dass das amerikanische Volk sie selbst zu sehen bekommt", erklärte Verteidigungsminister Pete Hegseth.

Umweltministerkonferenz erarbeitet Vorschläge für Umgang mit Walstrandungen

Nach dem Drama um den an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Wal lässt die Umweltministerkonferenz nach Angaben aus Mecklenburg-Vorpommern Vorschläge für den Umgang mit künftigen ähnlichen Vorfällen erstellen. Eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern solle bis zum Herbst entsprechende Ideen vorlegen, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Ressortchef Till Backhaus (SPD) am Freitag in Schwerin mit. "Wir brauchen klare Verantwortlichkeiten, abgestimmte Prozesse und eine gemeinsame Linie."

Schauspieler Ulmen unterliegt in Streit mit "Spiegel" größtenteils vor Gericht

Im Rechtsstreit zwischen dem Schauspieler Christian Ulmen und dem "Spiegel" hat das Landgericht Hamburg vorläufig einen großen Teil der von Ulmen angegriffenen Berichterstattung erlaubt. Das Nachrichtenmagazin durfte über bestimmte Vorwürfe von Ulmens Ex-Frau Collien Fernandes schreiben, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Ulmen kann noch Beschwerde einlegen.

Textgröße ändern: