The National Times - Neuer Landwirtschaftsminister will sich für mehr Tierwohl einsetzen

Neuer Landwirtschaftsminister will sich für mehr Tierwohl einsetzen


Neuer Landwirtschaftsminister will sich für mehr Tierwohl einsetzen
Neuer Landwirtschaftsminister will sich für mehr Tierwohl einsetzen / Foto: © AFP/Archiv

Der designierte Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) möchte nicht auf den "schwarzen Metzger" reduziert werden und sich in seiner Amtszeit für mehr Tierwohl einsetzen. Das sei ihm "sehr, sehr wichtig", sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern vom Samstag. "Wir müssen verantwortungsvoll mit den Nutztieren umgehen" und dabei könne auch einiges besser gemacht werden.

Textgröße ändern:

"Wir brauchen Tierwohlställe", sagte Rainer den Zeitungen. "Dafür werden wir, so ist es angedacht, anderthalb Milliarden Euro zur Verfügung stellen." Auch bei der Transparenz zur Tierhaltung seien Verbesserungen nötig. Grundsätzlich sei er "der festen Überzeugung, dass Tierhaltung und Schlachtung in großen Teilen richtig läuft" in Deutschland. "Leider gibt es schwarze Schafe. Die müssen wir finden und das abstellen."

CSU-Chef Markus Söder hatte seinen Parteikollegen bei der Vorstellung des CSU-Personaltableaus für das Bundeskabinett als "schwarzen Metzger" nach seinem "grünen, veganen" Vorgänger Cem Özdemir präsentiert. Auf die Frage, ob er sich mit diesem Titel angefreundet habe, sagte Rainer: "Naja, nicht so richtig." Er wolle nicht darauf reduziert werden. Als Bundeslandwirtschaftsminister werde er einen sehr großen Verantwortungsbereich haben, den er "komplett abdecken will".

Der gelernte Metzgermeister betonte, er stehe in Sachen Ernährung nicht für eine Kehrtwende. "Da können alle ganz beruhigt sein. Die Leute sollen doch essen, was sie wollen", sagte er. Der künftige Minister hatte mit seiner Ablehnung von höheren Steuern auf Fleisch in den vergangenen Tagen bereits für Diskussionen gesorgt.

S.Cooper--TNT

Empfohlen

Veterinäramt rettet in Erfurt 93 Brieftauben vor Verdursten

Das Veterinäramt hat in Erfurt 93 Brieftauben vor dem Verdursten gerettet. Die Tiere waren in der Hitzewelle tagelang ohne Wasser und Futter sich selbst überlassen, wie die thüringische Landeshauptstadt am Dienstag mitteilte. Demnach fand der Einsatz am Montag auf einem Gartengrundstück im Ortsteil Marbach statt. Die Tauben wurden eingefangen und im Tierheim untergebracht.

Paketbombe in Monaco: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordversuchs

Nach der Explosion einer Paketbombe in Monaco, bei der ein aus der Ukraine stammender Oligarch schwer verletzt wurde, hat die Staatsanwaltschaft in dem Fürstentum Ermittlungen wegen Mordversuchs aufgenommen. Es gebe keine Hinweise auf einen Terroranschlag, sagte Staatsanwalt Stéphane Thibault am Dienstag in Monaco. Er äußerte sich nicht zur Identität der drei Opfer.

Ukrainischer Oligarch durch Paketbombe in Monaco verletzt - Polizei sucht Täter

Einen Tag nach der Explosion einer Paketbombe in Monaco, bei der ein ukrainischer Oligarch und zwei seiner Familienmitglieder verletzt wurden, suchen die Sicherheitskräfte in dem Fürstentum und in Südfrankreich nach dem Täter. Auf Bildern einer Überwachungskamera sei ein Verdächtiger zu sehen gewesen, der ein Paket im Eingang des Wohnhauses abgestellt habe, teilte ein Regierungssprecher am Dienstag in Monaco mit.

Ukrainischer Oligarch bei mutmaßlichem Anschlag im Fürstentum Monaco verletzt

Im Fürstentum Monaco ist mutmaßlich ein Anschlag verübt worden, bei dem der ukrainische Oligarch Wadym Jermolajewund zwei weitere Menschen verletzt wurden. Wie die monegassischen Behörden mitteilten, erlitten durch die Explosion in einem Wohngebäude am Montagabend zwei Erwachsene lebensgefährliche Verletzungen; ein 13-Jähriger wurde leicht verletzt. Aus Kreisen der Ermittler erfuhr AFP, dass Jermolajew unter den Opfern war.

Textgröße ändern: