The National Times - Dänische Regierung plant vollständiges Smartphone-Verbot an Schulen

Dänische Regierung plant vollständiges Smartphone-Verbot an Schulen


Dänische Regierung plant vollständiges Smartphone-Verbot an Schulen
Dänische Regierung plant vollständiges Smartphone-Verbot an Schulen / Foto: © AFP/Archiv

Die dänische Regierung will ein Smartphone-Verbot an Schulen einführen. "Wir haben beschlossen, diesem Vorhaben die Unterstützung der Regierung zu geben, und deswegen fangen wir damit an, eine Gesetzesänderung vorzubereiten", sagte Bildungsminister Mattias Tesfaye am Dienstag der Zeitung "Politiken".

Textgröße ändern:

Demnach sollen private Mobiltelefone und Tablets nicht mehr mit in die Schule gebracht werden dürfen, "weder in den Pausen noch während des Unterrichts". Die Details des Gesetzes müssen jedoch noch ausgearbeitet werden.

"Ich glaube, dass Bildschirme vielen unserer Kinder ihre Kindheit nehmen", pflichtete Kulturminister Jakob Engel-Schmidt bei einer Pressekonferenz bei.

Das Smartphone-Verbot wurde von einer Kommission für das Wohlergehen von Heranwachsenden empfohlen, die ihre Vorschläge am Dienstag vorlegte. Sie riet außerdem, die Handy-Nutzung von Kindern unter 14 Jahren einzuschränken. Dies sei aber "eindeutig nichts, das man per Gesetz verfügen sollte", sagte Kommissionspräsident Rasmus Meyer.

Zugleich ließ er keinen Zweifel, dass er von der schädlichen Wirkung von Handys auf Kinder überzeugt ist. "Sobald ein Telefon im Kinderzimmer ist, nimmt es den gesamten Raum ein", sagte Meyer. Es könne bei Heranwachsenden "das Selbstwertgefühl zerstören". "Sobald sie ein Gerät in die Hand nehmen, leidet ihr Wohlbefinden", warnte der Kommissionschef.

D.Kelly--TNT

Empfohlen

Früherer EZB-Chef Draghi mit Karlspreis geehrt - Merz würdigt Rolle in Euro-Krise

Der frühere Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, ist mit dem Internationalen Karlspreis ausgezeichnet worden. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hob in seiner Festrede am Donnerstag im Krönungssaal des Aachener Rathauses Draghis entschlossenes Handeln während der Euro-Krise hervor. Später habe er in seinem Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit Europas "mit seiner schonungslosen Analyse" den Weg zu Reformen gewiesen.

Früherer EZB-Chef Draghi mit Aachener Karlspreis ausgezeichnet

Der frühere Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, ist im Krönungssaal des Aachener Rathauses mit dem Internationalen Karlspreis ausgezeichnet worden. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hob in seiner Festrede am Donnerstag Draghis entschlossenes Handeln während der Euro-Krise hervor. Später habe er in seinem Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit Europas "mit seiner schonungslosen Analyse" den Weg zu Reformen gewiesen.

Früherer EZB-Chef Draghi erhält Aachener Karlspreis

Im Krönungssaal des Aachener Rathauses wird am Donnerstag (11.15 Uhr) der Internationale Karlspreis zu Aachen an den früheren Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) und ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi verliehen. Das Karlspreis-Direktorium ehrt den 78-Jährigen mit dem Preis für sein Lebenswerk und seine Verdienste um Europa. Der Vorsitzende des Gremiums, Armin Laschet (CDU), würdigte in einer Begründung insbesondere Draghis Rolle in der Eurokrise und seine Reformimpulse für die EU.

EU-Behörde: Keine Hinweise auf Mutation von Hantavirus

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" gibt es laut der EU-Gesundheitsbehörde ECDC keinen Hinweis für eine Mutation des Virus. Das Andesvirus verhalte sich nicht anders als in Gebieten, in denen dieser Hantavirusstamm bereits verbreitet sei, erklärte am Mittwoch das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in Stockholm. Derweil sind weiter Krankenhäuser in mehreren Ländern mit der Überwachung der früheren "Hondius"-Passagiere beschäftigt.

Textgröße ändern: