The National Times - Biden nimmt an diesjährigem Korrespondentendinner teil

Biden nimmt an diesjährigem Korrespondentendinner teil


Biden nimmt an diesjährigem Korrespondentendinner teil
Biden nimmt an diesjährigem Korrespondentendinner teil / Foto: © AFP/Archiv

Der frühere US-Präsident Donald Trump boykottierte das traditionelle Dinner der Korrespondenten am Weißen Haus - sein Nachfolger Joe Biden wird nun an der Gala teilnehmen. Die Vereinigung der am Weißen Haus akkreditierten Journalisten gab am Mittwoch bekannt, dass der Präsident und First Lady Jill Biden an dem festlichen Abendessen am 30. April als Gäste erwartet werden.

Textgröße ändern:

Dann werde das "First Amendment" gewürdigt - der erste Zusatzartikel zur US-Verfassung, der unter anderem die Rede- und Pressefreiheit festschreibt. Durch den Abend wird der bekannte Komiker Trevor Noah führen, der im Sender Comedy Central die Sendung "The Daily Show" moderiert.

Das alljährliche White House Correspondents’ Dinner wird seit hundert Jahren in Washington zelebriert. Dabei kommen Journalisten und Vertreter des Weißen Hauses zusammen, auch die Teilnahme des Präsidenten hat lange Tradition. Bekannt sind die Abendessen für teils derbe Witze auf Kosten der Gäste - und selbstironische Ansprachen der Präsidenten.

Trump, der mit kritischen Medien auf Kriegsfuß stand und sogar von "Feinden des Volkes" sprach, war dem Korrespondentendinner in seiner Amtszeit allerdings ferngeblieben. 2020 und 2021 fiel das Abendessen wegen der Corona-Pandemie aus. Nun wird die Tradition wieder aufgenommen.

Biden ist grundsätzlich bekannt für einen viel freundlicheren Umgang mit Journalisten als Trump - allerdings kann auch der 79-jährige US-Demokrat ruppig werden. Für Aufsehen sorgte Biden, als er im Januar einen Reporter des konservativen Nachrichtensenders Fox News als "dummen Scheißkerl" bezeichnete. Der Präsident hatte zum Ende einer Pressekonferenz offenbar nicht gewusst, dass sein Mikrofon noch angeschaltet ist.

L.A.Adams--TNT

Empfohlen

US-Geistlicher verteidigt nach Kritik Segnung goldener Trump-Statue

Ein Geistlicher in den USA hat seine Einweihungszeremonie für eine fast fünf Meter große goldene Statue von US-Präsident Donald Trump verteidigt, für die er heftig kritisiert worden war. Er sei "verblüfft" darüber, wie schnell einige Menschen das Standbild Trumps, das auf dessen Golfplatz in Florida aufgestellt wurde, mit einem "Goldenen Kalb" oder "Götzendienst" in Zusammenhang gebracht hätten, erklärte der evangelikale Pastor Mark Burns am Freitag im Onlinedienst X.

Schatten am Himmel: USA veröffentlichen bisher geheime UFO-Akten

"Ist da draußen jemand?" Die USA haben auf Wunsch von Präsident Donald Trump Akten zu unbekannten Flugobjekten (UFOs) freigegeben. Das US-Verteidigungsministerium veröffentlichte am Freitag mehr als 160 Fotos und weitere Dokumente. "Diese Akten, die der Geheimhaltung unterlagen, haben lange Zeit berechtigte Spekulationen angeheizt - es ist Zeit, dass das amerikanische Volk sie selbst zu sehen bekommt", erklärte Verteidigungsminister Pete Hegseth.

Umweltministerkonferenz erarbeitet Vorschläge für Umgang mit Walstrandungen

Nach dem Drama um den an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Wal lässt die Umweltministerkonferenz nach Angaben aus Mecklenburg-Vorpommern Vorschläge für den Umgang mit künftigen ähnlichen Vorfällen erstellen. Eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern solle bis zum Herbst entsprechende Ideen vorlegen, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Ressortchef Till Backhaus (SPD) am Freitag in Schwerin mit. "Wir brauchen klare Verantwortlichkeiten, abgestimmte Prozesse und eine gemeinsame Linie."

Schauspieler Ulmen unterliegt in Streit mit "Spiegel" größtenteils vor Gericht

Im Rechtsstreit zwischen dem Schauspieler Christian Ulmen und dem "Spiegel" hat das Landgericht Hamburg vorläufig einen großen Teil der von Ulmen angegriffenen Berichterstattung erlaubt. Das Nachrichtenmagazin durfte über bestimmte Vorwürfe von Ulmens Ex-Frau Collien Fernandes schreiben, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Ulmen kann noch Beschwerde einlegen.

Textgröße ändern: