The National Times - Caterer muss bei wegen Corona abgesagter Hochzeit Anzahlung voll zurückzahlen

Caterer muss bei wegen Corona abgesagter Hochzeit Anzahlung voll zurückzahlen


Caterer muss bei wegen Corona abgesagter Hochzeit Anzahlung voll zurückzahlen
Caterer muss bei wegen Corona abgesagter Hochzeit Anzahlung voll zurückzahlen

Hat ein Paar seine vor der Pandemie geplante Hochzeitsfeier wegen Corona abgesagt, muss der Caterer laut einem Urteil eine bereits geleistete Anzahlung in voller Höhe zurückzahlen. Das Brautpaar dürfe in diesem Fall von dem Vertrag zurücktreten, entschied das Landgericht im rheinland-pfälzischen Frankenthal laut Mitteilung vom Donnerstag. Zur Begründung hieß es, die Pandemie und ihre Folgen seien bei Vertragsabschluss Anfang 2020 nicht vorhersehbar gewesen. (Az. 8 O 198/21)

Textgröße ändern:

Anfang Januar 2020 hatte das Paar mit dem Unternehmen einen Vertrag über die Ausrichtung der Feier im Mai 2020 inklusive Essen und Trinken für rund hundert geladene Gäste geschlossen. Es überwies mehr als 6000 Euro als Anzahlung an den Caterer, was etwa die Hälfte der vereinbarten Kosten war. Wegen der Pandemie konnte die Feier nicht stattfinden - sie wurde erst auf 2021 verlegt und wegen der damals geltenden Bundesnotbremse schließlich abgesagt.

Die Anzahlung wollte das Unternehmen nicht zurückzahlen. Jedoch hat das Paar einen Anspruch darauf, wie die Richter entschieden. Hätte das Paar vorhergesehen, dass wegen der Auflagen eine Feier im Innenbereich über viele Monate hinweg nicht möglich sein wird, hätte es den Vertrag nicht abgeschlossen. Auf die Möglichkeit, draußen zu feiern, müsse es sich nicht verweisen lassen. Ein weiteres Abwarten hielten die Richter für nicht zumutbar.

V.Bennett--TNT

Empfohlen

Peking: Hohes Risiko für neue Überflutungen in Grenzgebiet zwischen Tibet und Nepal

Nach der verheerenden Sturzflut im nepalesisch-chinesischen Grenzgebiet sehen die chinesischen Behörden ein "hohes Risiko" für erneute Überflutungen. Der See, der sich durch die Sturzflut gebildet habe, könne angesichts anhaltenden Regens in den kommenden drei Tagen auf ein Volumen von rund drei Millionen Kubikmeter anwachsen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua in der Nacht zu Freitag unter Berufung auf das chinesische Wasserministerium.

Norwegens König Harald V. in "extrem ernstem" Zustand - Familie am Krankenbett

Große Sorge um Norwegens schwerkranken König Harald V.: Der vor anderthalb Wochen ins Krankenhaus eingelieferte Monarch befindet sich in "extrem ernstem" Zustand, wie der Palast in Oslo am Donnerstag erklärte. Kronprinz Haakon und Königin Sonja sagten alle Termine ab und versammelten mit weiteren Familienmitgliedern am Krankenbett des 89-Jährigen. Vor dem Königspalast versammelten sich hunderte Norweger, um ihre Verbundenheit mit Harald V. zu zeigen.

Norwegen bangt um König Harald V. - Palast: König in "extrem ernstem" Zustand

Norwegen bangt um seinen greisen König Harald V.: Der vor anderthalb Wochen ins Krankenhaus eingelieferte Monarch befindet sich in "extrem ernstem" Zustand, wie der Palast in Oslo am Donnerstag erklärte. Kronprinz Haakon und Königin Sonja sagten alle Termine ab und versammelten sich gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der königlichen Familie am Krankenbett des 89-Jährigen.

Sorge um König Harald V.: Norwegens Regierungschef sagt Besuch in Berlin ab

Aus Sorge um Norwegens Staatsoberhaupt König Harald V. hat der norwegische Regierungschef Jonas Gahr Störe einen für Donnerstag geplanten Besuch in Berlin abgesagt. "Angesichts des ernsten Gesundheitszustands des Königs" werde Störe nicht an einem Arbeitsessen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und einem Treffen mit den Fraktionschefs der Koalitionsparteien in Berlin teilnehmen, erklärte dessen Büro am Donnerstag.

Textgröße ändern: