The National Times - Füchsin nach Beißattacken am US-Kapitol eingeschläfert

Füchsin nach Beißattacken am US-Kapitol eingeschläfert


Füchsin nach Beißattacken am US-Kapitol eingeschläfert
Füchsin nach Beißattacken am US-Kapitol eingeschläfert

Eine aggressiver Füchsin, die am US-Kapitol mindestens neun Menschen gebissen hatte, ist eingeschläfert worden. Das eingefangene Tier sei auf "humane" Weise eingeschläfert worden, um es auf Tollwut testen zu können, erklärte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde der Hauptstadt Washington am Mittwoch gegenüber US-Medien. Laut der "Washington Post" fiel der Test positiv aus. Unklar war zunächst, was mit dem eingefangenen Nachwuchs der Füchsin geschehen soll.

Textgröße ändern:

Das Wildtier hatte Washington in den vergangenen Tagen in Aufruhr versetzt und war zugleich zu einem Internet-Star geworden. Die Füchsin biss in der Umgebung des Kongresses mindestens neun Menschen, darunter den Abgeordneten Ami Bera von der Demokratischen Partei. Der Politiker ließ sich deswegen vorsorglich Impfungen gegen Tetanus und Blutvergiftung geben.

Um bei Tieren Tollwut mit Sicherheit festzustellen, müssen diese getötet werden. Das Virus wird dann anhand von Gehirnproben nachgewiesen.

Sichtungen der Füchsin waren in den vergangenen Tagen ein beliebtes Motiv auf den Internetprofilen von Politikern und Hauptstadtjournalisten. Einmal wurde das Tier beim Fressen eines Eichhörnchens beobachtet, ein anderes Mal sonnte es sich in den Senatsgärten. Die Füchsin wurde schließlich am Dienstag eingefangen, die Jungtiere am Mittwoch.

N.Roberts--TNT

Empfohlen

Deutscher Umweltpreis für Ingenieur und Juristin - Steinmeier: Geehrte sind Vorbild

Der Deutsche Umweltpreis geht in diesem Jahr an den Membranfilter-Ingenieur Klaus Vossenkaul und die Umweltjuristin Roda Verheyen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte am Sonntag in Aachen die mit insgesamt 500.000 Euro dotierte Auszeichnung. Vossenkaul wird nach Angaben der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) für "innovative Lösungen" in der Abwasserreinigung ausgezeichnet, Verheyen für ihren juristischen Einsatz für den Klima- und Umweltschutz.

Christine Wunnicke mit Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet

Die Schriftstellerin Christine Wunnicke ist mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet worden. Wunnicke erhielt den seit 75 Jahren bestehenden Preis am Samstag im Staatstheater Darmstadt. Die 60-Jährige beschreibt in ihren vielfach ausgezeichneten Romanen außergewöhnliche, historisch verbürgte Figuren und Wissenswelten, die in der ferneren Vergangenheit angesiedelt sind.

Londoner Polizei leitete Vorwürfe gegen Meghans Vater nicht an andere Behörden weiter

Nachdem Prinz Harrys Frau Meghan bereits vor Jahren geäußerte Kinderporno-Anschuldigungen gegen ihren Vater öffentlich gemacht hat, wird offenbar geprüft, ob die britischen Ermittler die Vorwürfe ausreichend untersucht haben. Die Metropolitan Police in London bestätigte am Samstag, dass sie 2019 "einen Brief mit einer Reihe von Vorwürfen zu mutmaßlichen Verstößen außerhalb des Vereinigten Königreichs" erhalten habe. Davon seien Meghan und Harry, nicht aber andere Ermittlungsbehörden in Kenntnis gesetzt worden.

Großbrand im Kehlsteinhaus am Obersalzberg: Verdacht auf Brandstiftung

Verdacht auf Brandstiftung: Das für Adolf Hitler gebaute Kehlsteinhaus im früheren Nazi-Sperrgebiet Obersalzberg ist in Flammen aufgegangen. Die Löscharbeiten in Berchtesgaden dauerten am Samstagvormittag noch an, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim mitteilte. Verletzt wurde demnach niemand, eine "verdächtige Person" wurde festgenommen. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung.

Textgröße ändern: