The National Times - Auf sexy getrimmt: Empörung über Bearbeitung von Foto von australischer Politikerin

Auf sexy getrimmt: Empörung über Bearbeitung von Foto von australischer Politikerin


Auf sexy getrimmt: Empörung über Bearbeitung von Foto von australischer Politikerin
Auf sexy getrimmt: Empörung über Bearbeitung von Foto von australischer Politikerin / Foto: © AFP/Archiv

Das bearbeitete Foto einer Politikerin hat einem australischen Nachrichtensender den Vorwurf des Sexismus eingebracht. Der Fernsehsender 9News Melbourne, der zur australischen Sendergruppe Nine Network gehört, entschuldigte sich am Dienstag dafür, ein retouchiertes Foto von Georgie Purcell, Mitglied im Oberhaus des Bundesstaates Victoria, verbreitet zu haben. Offenbar hatte die Regionalpolitikerin durch die Bearbeitung des Fotos sexyer wirken sollen.

Textgröße ändern:

Purcell selbst stellte in Online-Netzwerken die ursprüngliche und die bearbeitete Version des Fotos gegeneinander. De facto trug sie ein weißes ärmelloses Sommerkleid, in der bearbeiteten Fassung wurde daraus aber ein bauchfreies Top mit passendem Rock gemacht. Ein eingefügter grauer Schatten lässt Purcells Brüste größer wirken.

"Man beachte die vergrößerten Brüste und dass das Outfit freizügiger gemacht wurde. Kann sich jemand vorstellen, dass das einem männlichen Abgeordneten passieren könnte?", echauffierte sich Purcell, die der Tierschutzpartei Animal Justice Party angehört.

Der Chef von 9News Melbourne, Hugh Nailon, führte den Fauxpas auf ein technisches Problem zurück. Beim Zuschneiden des ursprünglichen Fotos in der Bildbearbeitungssoftware Photoshop habe "die Automatisierung von Photoshop ein Bild geschaffen, das nicht mit dem Original übereinstimmte". "Das entsprach nicht unseren hohen redaktionellen Standards und dafür entschuldigen wir uns bei Frau Purcell uneingeschränkt", fügte der Senderchef hinzu.

Das Softwareunternehmen widersprach der Darstellung, dass sein Photoshop-Programm an der Bildmanipulation schuld sei. "Jede Änderung an dem Bild hätte die Beteiligung und Zustimmung eines Menschen erfordert", zitierten australische Medien einen Adobe-Sprecher.

Purcell sagte dem australischen Sender, der Vorfall lasse sie nicht kalt und solche Bildmanipulationen "könnten andere Frauen noch mehr beeinträchtigen und sollten nie wieder vorkommen". "Solche Dinge würden männlichen Kollegen niemals passieren", betonte Purcell.

Auch Victorias Premierministerin Jacinta Allan kritisierte das Fake-Foto. "Das ist keine Art, irgendeine Frau darzustellen, erst recht keine Frau in einem öffentlichen Amt", sagte die Regierungschefin vor Journalisten. "Wir sollten an die Botschaft denken, die dies insbesondere an junge Frauen aussendet."

S.Cooper--TNT

Empfohlen

Osterferien beginnen in zehn Bundesländern: ADAC warnt vor zahlreichen Staus

Zum anstehenden Beginn der Osterferien in zehn Bundesländern hat der ADAC für das kommende Wochenende vor zahlreichen Staus gewarnt. Die Staugefahr steige deutlich, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Die Ferien beginnen in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Bremen und Niedersachsen sind bereits in den Ferien.

Wal an Ostseeküste Schleswig-Holsteins gestrandet - Tier soll gerettet werden

An der Ostseeküste in Schleswig-Holstein ist ein größerer Wal gestrandet. Das Tier befinde sich auf einer Erhöhung im Wasser oder einer Sandbank und lebe noch, sagte ein Sprecher der Polizei in Lübeck am Montag. Demnach wurde der Großwal gegen 01.50 Uhr in der Nacht vor Niendorf gesichtet.

K-Pop: Neues BTS-Album kurz nach Veröffentlichung fast vier Millionen Mal verkauft

Rekordzahlen für BTS-Comeback-Album: Das neue Album der südkoreanischen K-Pop-Band BTS ist kurz nach seiner Veröffentlichung bereits millionenfach verkauft worden. Das am Freitag erschienene BTS-Album "Arirang" verkaufte sich am ersten Tag 3,98 Millionen Mal, wie das Label Big Hit Music am Samstag unter Berufung auf die örtliche Album-Verkaufsliste Hanteo Chart mitteilte. Am Samstag wurden zudem etwa 260.000 Fans zu einem riesigen Open-Air-Konzert in der Innenstadt von Seoul erwartet.

Fund von 35 menschlichen Zähnen auf Gehweg in Hessen gibt Polizei Rätsel auf

Ein Fund von 35 menschlichen Zähnen auf einem Gehweg in Hessen gibt der Polizei Rätsel auf. Wem sie gehörten, sei unklar, teilten die Beamten am Freitag in Gießen mit. Demnach meldete ein Zeuge seinen Fund am Sonntag in Heuchelheim. Insgesamt handelte es sich um 35 überwiegend vollständige menschliche Zähne. Von einigen wurden nur Fragmente gefunden.

Textgröße ändern: