The National Times - Til Schweiger hat nach Alkohol-Vorfall und Vorwürfen Therapie begonnen

Til Schweiger hat nach Alkohol-Vorfall und Vorwürfen Therapie begonnen


Til Schweiger hat nach Alkohol-Vorfall und Vorwürfen Therapie begonnen
Til Schweiger hat nach Alkohol-Vorfall und Vorwürfen Therapie begonnen / Foto: © AFP/Archiv

Schauspieler und Regisseur Til Schweiger hat nach den gegen ihn gerichteten Vorwürfen über Ausraster am Filmset und einen Alkoholausfall sein Schweigen gebrochen. "Ich habe viel nachgedacht. Ich habe viel gesprochen mit Freunden. Und ich habe eine Therapie begonnen", sagte der 59 Jahre alte Schweiger der Illustrierten "Stern" in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview.

Textgröße ändern:

Auslöser war demnach für ihn ein Instagram-Video, das er im Frühjahr im Rausch gepostet hat. "Als ich mich da gesehen habe, in diesem Zustand des absoluten Kontrollverlustes: Das war unerträglich." Da habe er gedacht: "'Das bist du nicht, Til. Was bist du für ein Blödmann? Wie kann dir so was passieren?'"

Mehrere Mitarbeiter des Films "Manta Manta - Zwoter Teil" hatten Schweiger in einem "Spiegel"-Artikel unter anderem vorgeworfen, betrunken am Filmset erschienen zu sein und einen Mitarbeiter geschlagen zu haben. Schweiger sagte dem "Stern", dass er sich nicht regelmäßig betrunken habe. "Nein, ich habe mich genau einmal zugeschüttet, und das war nachts in meinem Hotel." Er habe mit alten Weggefährten gefeiert und später einen Filmriss gehabt.

Am nächsten Morgen sei er noch angetrunken zur Arbeit aufgebrochen. Als der Herstellungsleiter ihn am Drehen hindern wollte, habe er ihm eine Ohrfeige gegeben. "Es war eine Katastrophe, für die ich mich heute noch schäme, und für die ich allein verantwortlich bin." Er habe sich später bei dem Herstellungsleiter entschuldigt, und dieser habe ihm verziehen.

Schweiger sagte dem "Stern", dass er aber kein Alkoholiker sei. "Wir arbeiten daran, dass ich nicht mehr die Kontrolle verliere. Das klappt seit einem halben Jahr super, trotzdem muss ich vorsichtig sein."

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Prinz Harry und Meghan wollen Verfilmung von Afghanistan-Bestseller produzieren

Der britische Prinz Harry und seine Frau Meghan Markle wollen laut dem Streamingdienst Netflix die Verfilmung eines Bestsellers über den britischen Militäreinsatz im Afghanistan-Krieg produzieren. Das Paar werde dabei von Tracy Ryerson unterstützt, der Leiterin für fiktionale Inhalte bei der Produktionsfirma des Paares, Archewell Productions, teilte Netflix am Donnerstag mit.

ESC-Finale komplett: Mitfavoriten Australien und Dänemark weiter

Das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) ist komplett: Am Donnerstagabend qualifizierten sich im zweiten Halbfinale in Wien zehn weitere Länder für das große Finale mit 25 Teilnehmern am Samstag. Unter den erfolgreichen Halbfinalisten sind Australien und Dänemark, die beide zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden.

Dänische Königin Margrethe II. mit Brustschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert

Die dänische Königin Margrethe II., die vor zwei Jahren abgedankt hatte, ist wegen Schmerzen in der Brust in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die Königin sei "heute Nachmittag wegen einer Angina Pectoris" ins Rigshospitalet, das größte Krankenhaus Kopenhagens, gebracht worden, teilte der dänische Königspalast am Donnerstag in einer Erklärung mit.

Früherer EZB-Chef Draghi mit Karlspreis geehrt - Merz würdigt Rolle in Euro-Krise

Der frühere Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, ist mit dem Internationalen Karlspreis ausgezeichnet worden. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hob in seiner Festrede am Donnerstag im Krönungssaal des Aachener Rathauses Draghis entschlossenes Handeln während der Euro-Krise hervor. Später habe er in seinem Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit Europas "mit seiner schonungslosen Analyse" den Weg zu Reformen gewiesen.

Textgröße ändern: