The National Times - Western "The Power of the Dog" triumphiert auch bei der Bafta-Verleihung

Western "The Power of the Dog" triumphiert auch bei der Bafta-Verleihung


Western "The Power of the Dog" triumphiert auch bei der Bafta-Verleihung
Western "The Power of the Dog" triumphiert auch bei der Bafta-Verleihung

Zwei Wochen vor der Oscar-Verleihung hat der der Western "The Power of the Dog" der Neuseeländerin Jane Campion die Preise der British Academy of Film and Television Arts (Bafta) in den beiden Königskategorien gewonnen. Der Film mit dem britischen Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle bekam am Sonntagabend bei der Gala in London die Bafta-Preise für den besten Film und die beste Regie.

Textgröße ändern:

Damit baute der Western seine Favoritenrolle bei der Oscar-Verleihung weiter aus. Die Trophäe für die beste Regie nahm Cumberbatch stellvertretend für Campion entgegen. Am Vortag hatte sie bereits den Preis in der Kategorie "Bester Film" vom Verband der US-Regisseure bekommen.

Der Science-Fiction-Film "Dune" des Kanadiers Denis Villeneuve, der mit elf Nominierungen als Favorit in die Bafta-Preisverleihung gegangen war, holte die Trophäen letztlich in fünf Kategorien. Außer Kamera und Ton wurden Produktionsdesign, Spezialeffekte und Musik des Films ausgezeichnet.

Das Nordirland-Drama "Belfast" von Kenneth Branagh, das auch in der Kategorie "Bester Film" nominiert war, wurde als bester britischer Film ausgezeichnet.

Den Preis als bester Schauspieler bekam Will Smith für seine Darstellung des Vaters der beiden US-Tennisspielerinnen Serena und Venus Williams in dem Filmdrama "King Richard". Zur besten Schauspielerin wurde Joana Scanlan für ihre Darstellung einer Witwe in dem Filmdrama "After Love" gekürt.

Bei der Preisverleihung spielte auch Russlands Krieg gegen die Ukraine eine Rolle. Der Bafta-Vorsitzende Krishnendu Majumdar sagte, die Invasion habe "die Welt mit Bildern und Geschichten schockiert, die eine wirklich schreckliche und herzzerreißende Situation zeigen".

Die Oscars werden am 27. März in Los Angeles verliehen. "The Power of the Dog" geht mit den meisten Nominierungen in das Rennen um die begehrtesten Filmpreise der Welt. Unter anderem ist Campion als erste Frau der Geschichte zum zweiten Mal für einen Regie-Oscar nominiert. Ihre erste Nominierung hatte sie vor 28 Jahren für "Das Piano" erhalten.

H.Davies--TNT

Empfohlen

Schäferhunde: Genetische Vielfalt durch Krieg und populäre Deckrüden geschrumpft

Der Zweite Weltkrieg und der übermäßige Einsatz weniger Deckrüden haben die genetische Vielfalt des Deutschen Schäferhundes geschrumpft. Das fand ein internationales Forscherteam bei Genom-Vergleichen von Exemplaren der beliebten Hunderasse aus verschiedenen Zeitspannen heraus, wie die Ludwig-Maximilians-Universität München am Freitag mitteilte. Diese "Flaschenhalseffekte" hätten die Zucht und die Gesundheit der Rasse erheblich beeinträchtigt.

US-First Lady feiert Premiere der von Amazon finanzierten Doku "Melania"

Premiere für einen Dokumentarfilm über die First Lady der USA: Melania Trump und zahlreiche Gäste feiern am Donnerstag in Washington den Start des Films "Melania", der die 20 Tage vor der zweiten Amtseinführung ihres Mannes Donald Trump im Januar 2025 aus ihrer Perspektive schildert. Finanziert wurde der Film vom US-Konzern Amazon, der Dutzende Millionen Dollar für Produktion und Werbung investierte.

Streit über Textpassagen: Bundesgerichtshof verhandelt erneut über Kohl-Buch

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat sich am Donnerstag erneut mit einem umstrittenen Buch über den verstorbenen Altkanzler Helmut Kohl befasst. Die Witwe Maike Kohl-Richter will unter anderem erreichen, dass einige der Passagen nicht mehr veröffentlicht werden dürfen. Ein Urteil fiel noch nicht, es wird erfahrungsgemäß einige Wochen nach der mündlichen Verhandlung verkündet. (Az. I ZR 41/24)

Erneut Wisente aus Berlin in Aserbaidschan ausgewildert

Erneut sind Wisente von Berlin nach Aserbaidschan gebracht und dort ausgewildert worden. Mit 18 Tieren handelt es sich um die größte Gruppe an Wisenten, die bislang in den Kaukasus umgesiedelt wurden, teilten der Zoo Berlin und die Umweltschutzorganisation WWF am Donnerstag in Berlin mit. Seit Beginn des Wiederansiedlungsprojekts wurden bereits 64 Wisente in den Shadagh Nationalpark im Norden Aserbaidschans gebracht.

Textgröße ändern: