The National Times - Wieder entdecktes Frühwerk von Paul Cézanne für 27.000 Euro versteigert

Wieder entdecktes Frühwerk von Paul Cézanne für 27.000 Euro versteigert


Wieder entdecktes Frühwerk von Paul Cézanne für 27.000 Euro versteigert
Wieder entdecktes Frühwerk von Paul Cézanne für 27.000 Euro versteigert

Ein zufällig wieder entdecktes Frühwerk des französischen Malers Paul Cézanne ist am Sonntag für 26.000 Euro versteigert worden. Das wahrscheinlich zwischen 1856 und 1857 angefertigte Werk, das aus zwei Zeichnungen besteht, kam bei einer Auktion im nordfranzösischen Reims unter den Hammer.

Textgröße ändern:

Auf der Vorderseite ist die Zeichnung eines Soldaten, der eine kleine Flasche hält, vor einer alten Frau mit nackten Füßen und einem Fläschchen in der Hand zu sehen. Cézanne verwendete dafür braune Tinte und Kreide. Auf der Rückseite ist eine Landschaft zu sehen, die Cézannes jüngere Schwester Marie zeichnete.

Auktionator Thierry Collet nannte die Zeichnungen "eine wunderbare Wiederentdeckung". Sie waren demnach von Cézanne an seinen Sohn und von dem an Cézannes Enkel weitergegeben worden, bevor sich ihre Spur verlor.

Obwohl Cézannes Enkel auf dem Blatt notiert hatte, dass es sich um ein "Originalbild" seines berühmten Großvaters handele, hatte es zwei Jahre gedauert, die Echtheit des Werkes zu bestätigen. Im Vorfeld der Versteigerung war sein Wert auf zwischen 20.000 und 30.000 Euro geschätzt worden.

S.Lee--TNT

Empfohlen

Trump will zu 250-Jahr-Feier "großartigste Kundgebung" aller Zeiten abhalten

Nach der Absage mehrerer Musiker für die von ihn geplanten Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA will Präsident Donald Trump nun die "großartigste Kundgebung aller Zeiten" abhalten. Die geplanten Konzerte würden nicht stattfinden, erklärte Trump am Donnerstag. Stattdessen versprach er den US-Bürgern für den 24. Juni in Washington eine "Kundgebung, die alle anderen in den Schatten stellt".

Hollywoodstar Richard Gere ist "beschämt" wegen US-Migrationspolitik

Der Hollywoodstar Richard Gere hat angesichts des Umgangs der US-Regierung mit Geflüchteten seiner Bestürzung Ausdruck verliehen. "Wir sprechen oft von Migranten, von Flüchtlingen, als wären sie anders als wir. Als gehörten sie zu einer anderen Kategorie von Menschen", sagte der US-Schauspieler am Donnerstag in Berlin. "Ich schäme mich zutiefst dafür, das solltet ihr wissen."

Verendeter Buckelwal Timmy wird am Donnerstagnachmittag obduziert

Der vor der Insel Anholt angeschwemmte Kadaver des unter dem Namen Timmy bekannt gewordenen Buckelwals soll am Donnerstag von dänischen Experten obduziert werden. Die dänische Umweltschutzbehörde erklärte am Morgen, die Obduktion solle wie geplant am Nachmittag stattfinden. Der über lange Zeit in die Rettungsversuche für das Tier eingebundene Landesumweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (SPD), warnte bereits vor möglicherweise begrenzten Ergebnissen.

Anklage gegen Budapester Bürgermeister wegen Pride-Parade 2025 fallen gelassen

Die ungarische Staatsanwaltschaft hat nach eigenen Angaben eine Anklage gegen den Budapester Bürgermeister Gergely Karácsony wegen der Ausrichtung der Pride-Parade im vergangenen Jahr fallen gelassen. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs im April "stellen die in der Anklageschrift beschriebenen Sachverhalte keine Straftat mehr dar", erklärte die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt Budapest am Donnerstag.

Textgröße ändern: