The National Times - Wieder entdecktes Frühwerk von Paul Cézanne für 27.000 Euro versteigert

Wieder entdecktes Frühwerk von Paul Cézanne für 27.000 Euro versteigert


Wieder entdecktes Frühwerk von Paul Cézanne für 27.000 Euro versteigert
Wieder entdecktes Frühwerk von Paul Cézanne für 27.000 Euro versteigert

Ein zufällig wieder entdecktes Frühwerk des französischen Malers Paul Cézanne ist am Sonntag für 26.000 Euro versteigert worden. Das wahrscheinlich zwischen 1856 und 1857 angefertigte Werk, das aus zwei Zeichnungen besteht, kam bei einer Auktion im nordfranzösischen Reims unter den Hammer.

Textgröße ändern:

Auf der Vorderseite ist die Zeichnung eines Soldaten, der eine kleine Flasche hält, vor einer alten Frau mit nackten Füßen und einem Fläschchen in der Hand zu sehen. Cézanne verwendete dafür braune Tinte und Kreide. Auf der Rückseite ist eine Landschaft zu sehen, die Cézannes jüngere Schwester Marie zeichnete.

Auktionator Thierry Collet nannte die Zeichnungen "eine wunderbare Wiederentdeckung". Sie waren demnach von Cézanne an seinen Sohn und von dem an Cézannes Enkel weitergegeben worden, bevor sich ihre Spur verlor.

Obwohl Cézannes Enkel auf dem Blatt notiert hatte, dass es sich um ein "Originalbild" seines berühmten Großvaters handele, hatte es zwei Jahre gedauert, die Echtheit des Werkes zu bestätigen. Im Vorfeld der Versteigerung war sein Wert auf zwischen 20.000 und 30.000 Euro geschätzt worden.

S.Lee--TNT

Empfohlen

USA verhängen nach Nobelpreis für frühere IStGH-Richterin Sanktionen gegen Haager Tribunal

Nur wenige Stunden nach der Verkündung des Friedensnobelpreises für die frühere IStGH-Richterin Navi Pillay haben die USA am Freitag neue Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) verhängt. Das Haager Tribunal verurteilte das US-Vorgehen und nannte die Sanktionen einen "Angriff auf die Rechtsstaatlichkeit und auf die Grundlagen der internationalen Rechtsordnung". Deutschland, mehrere weitere westliche Länder und die EU stellten sich hinter das Gericht.

Nach Nobelpreis für frühere IStGH-Richterin: USA verschärfen Sanktionen gegen Haager Tribunal

Nach der Verkündung des Friedensnobelpreises für die frühere IStGH-Richterin Navi Pillay verschärfen die USA ihre Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). US-Außenminister Marco Rubio erklärte am Freitag, die USA würden "sämtliche Geschäfte mit diesem Schurkengericht verbieten, seine Ressourcen beschneiden und seine Handlungsfähigkeit entscheidend schwächen". Präsident Donald Trump werde es dem Gericht "niemals erlauben, Amerikaner zu verfolgen", betonte Rubio. Unter anderem frieren die USA Vermögenswerte des Gerichts ein.

Sturz bei Diensttermin: Nordrhein-Westfalens Innenminister Reul bricht sich Hüfte

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat sich die Hüfte gebrochen. Reul stolperte bei einem dienstlichen Termin im Polizeipräsidium in Wuppertal über eine schmale Treppenstufe und stürzte, wie es am Freitag aus dem Innenministerium in Düsseldorf hieß. Er befinde sich in ärztlicher Behandlung.

Gedenken an Anschlag in Halle: Studenten versperren AfD-Politiker Tillschneider Weg

Am Jahrestag des antisemitischen Anschlags auf die Synagoge in Halle in Sachsen-Anhalt haben mehrere Studenten dem neuen AfD-Landtagsvizepräsidenten Hans-Thomas Tillschneider den Zugang zum Gedenken in dem jüdischen Gotteshaus versperrt. Wie ein Sprecher der Polizei in Halle sagte, bildeten 13 Mitglieder einer Studentenverbindung am Freitag eine Art Menschenkette vor der Synagoge und machten ihm deutlich, dass er unerwünscht sei. Tillschneider habe daraufhin auf eine Teilnahme verzichtet und sei gegangen.

Textgröße ändern: