The National Times - Berliner Freie Universität bestattet bei Grabungen gefundene menschliche Knochen

Berliner Freie Universität bestattet bei Grabungen gefundene menschliche Knochen


Berliner Freie Universität bestattet bei Grabungen gefundene menschliche Knochen
Berliner Freie Universität bestattet bei Grabungen gefundene menschliche Knochen / Foto: © AFP/Archiv

Bei Grabungen auf dem Campus der Freien Universität Berlin gefundene menschliche Knochen werden am Donnerstag (10.00 Uhr) auf dem Waldfriedhof im Ortsteil Dahlem bestattet. Die rund 16.000 Knochenteile wurden erstmals 2014 bei Sanierungsarbeiten und zwei weiteren Grabungen entdeckt. Eine wissenschaftliche Untersuchung ergab, dass sie von Opfern aus Verbrechenskontexten stammen - womöglich auch von NS-Opfern.

Textgröße ändern:

Unter den Funden sind Knochen von Menschen aller Altersgruppen, zudem sowohl von Männern als auch Frauen. Aufbewahrt wurden sie im ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik, welches von 1927 bis 1945 bestand. Die Bestattung findet laut Universität "in einem würdevollen Rahmen, nicht religiös und nicht eurozentristisch" statt. Darauf einigten sich demnach mehrere Verbände wie der Zentralrat der Juden in Deutschland und der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma.

C.Blake--TNT

Empfohlen

Großbrand zerstört Schreinerei in Krefeld und schließt Schulzentrum

Schulzentrum Horkesgath bleibt geschlossen erheblichbrand in Krefeld – Schreinerei zerstört, Werkstatt in Flammen Ein erheblichbrand im Gewerbeensemble an der Weyerhofstraße in Krefeld-Inrath hält seit dem frühen Mittwochmorgen, 4. November, die Feuerwehr in Atem.

Brand bei Berchem verursacht Verspätungen und Zugausfälle

Brand in Gleisnähe beeinträchtigt Zugverkehr Ein Feuer in der Nähe der Bahnstrecke sorgt am Mittwochmorgen auf mehreren CFL-Linien für Verspätungen und Ausfälle. Zugreisende auf den Strecken Luxemburg–Thionville–Metz sowie Troisvierges–Luxemburg–Esch–Rodange müssen am Mittwochmorgen mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen.

"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben

Er brillierte in Shakespeare-Dramen und gelangte mit "Star Trek" und "X-Men" zu Weltruhm - nun ist der Schauspieler Patrick Stewart im Alter von 86 Jahren gestorben. Stewart starb am Mittwoch in seinem Haus in Los Angeles nach einer "kurzen und heftigen" Erkrankung an Alzheimer und Lewy-Body-Demenz, wie es in einer am Donnerstag auf seinen Online-Accounts verbreiteten Erklärung hieß.

Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus

Die EU-Kommission pocht beim Social-Media-Verbot für Kinder auf eine EU-weit einheitliche Altersgrenze und hat nationale Alleingänge deshalb ausgebremst. Österreich und weitere Staaten dürften für ein Jahr keine eigenen Verbote einführen, bevor das geplante EU-Gesetz in Kraft trete, sagte ein Kommissionssprecher am Donnerstag in Brüssel. Das betrifft womöglich auch die Pläne von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU).

Textgröße ändern: