The National Times - Bericht: Steuerentlastung fällt inflationsbedingt höher aus als bisher geplant

Bericht: Steuerentlastung fällt inflationsbedingt höher aus als bisher geplant


Bericht: Steuerentlastung fällt inflationsbedingt höher aus als bisher geplant
Bericht: Steuerentlastung fällt inflationsbedingt höher aus als bisher geplant / Foto: © AFP/Archiv

Die von der Regierung beschlossene Steuerentlastung dürfte inflationsbedingt höher ausfallen als bisher in dem betreffenden Gesetzentwurf vorgesehen. Dadurch würde die Entlastung für eine vierköpfige Familie mit einem Bruttoeinkommen von rund 66.000 Euro nun im kommenden Jahr bei 928 Euro und damit um 204 Euro höher liegen, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Freitag unter Berufung auf interne Berechnungen des Bundesfinanzministeriums.

Textgröße ändern:

Hintergrund ist demnach die aktuelle Inflationsprognose von 8,8 Prozent. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hatte bereits angekündigt, dass der tatsächliche Wert für die Inflation in dem Gesetz berücksichtigt werden solle, das sich derzeit in der parlamentarischen Beratung befindet. Es soll insbesondere dem Ausgleich der sogenannten kalten Progression dienen. Diese beschreibt den Effekt, dass Gehaltserhöhungen in Verbindung mit der Inflation durch höhere Steuersätze wieder aufgezehrt werden.

Als Lindner die Steuerpläne Anfang August vorgestellt hatte, war noch von einer Preissteigerung von rund sechs Prozent ausgegangen worden. Für einen Single mit einem Bruttoeinkommen von knapp 29.000 Euro würde die Steuerlast dem RND zufolge durch die neuen Pläne nun um insgesamt 220 Euro sinken, 93 Euro mehr als bisher geplant.

Das Gesetz sieht eine Anpassung des Einkommenssteuertarifs an die Inflationsrate vor. Zudem sollen der Kinderfreibetrag und das Kindergeld erhöht werden.

F.Hughes--TNT

Empfohlen

Bericht: Geheime Technik von US-Tarnkappenjet F-35 nach Hongkong umgeleitet

Geheime Technik des hochmodernen US-Tarnkappenjets F-35 ist einem Medienbericht zufolge womöglich China in die Hände gefallen. Die Plattform Politico berichtete am Freitag, dass eine Ladung mit Teilen des Flugzeugs, darunter die Cockpithaube mit der Tarnkappentechnologie, auf dem Weg von Australien in die USA nach Hongkong umgeleitet wurde und seither als vermisst gilt. Der Tarnkappen-Jet F-35 gilt als das modernste Kampfflugzeug der Welt, erst am Freitag nahm Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) den ersten Jet für die Bundeswehr in Empfang.

Neuer Chef der Meyer Werft sieht Kreuzfahrtschiffbauer auf gutem Kurs

Der neue Chef der Meyer Werft, André Walter, sieht das finanziell angeschlagene Traditionsunternehmen auf einem guten Kurs. "Die Werft hatte finanzielle und wirtschaftliche Probleme, das ist bekannt. Aber es gibt einen klaren Plan, um da herauszukommen, und den arbeiten wir jetzt konsequent ab", sagte der 60-Jährige ehemalige Airbus-Manager der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ, Samstagsausgabe). Der Kreuzfahrtschiffbauer habe eine "sehr gute Zukunftsperspektive".

Google-KI Gemini hat während eines Tests Cyberattacken ausgeführt

Inmitten der Debatte über die Gefahren durch die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) hat auch Google einen Sicherheitsvorfall beim Test seines KI-Modells Gemini gemeldet. Gemini habe Cyberangriffe auf mehrere Websites ausgeführt, teilte die Google-Managerin Heather Adkins am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Hackerangriffe, die sich im Mai ereignet hatten, waren im Juli von Google entdeckt worden. Zunächst hatte das "Wall Street Journal" über die Vorfälle berichtet.

Grüne kritisieren Tankrabatt als "Wahnsinn"

Die Grünen im Bundestag haben die Einigung zwischen Bund und Länder auf einen Tankrabatt von 17 Cent bis Jahresende als "Wahnsinn" kritisiert. "Der Tankrabatt ist zurück. Was für ein Wahnsinn", sagte Fraktionsvize Andreas Audretsch den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben). "Das Geld muss im Geldbeutel der Menschen ankommen, nicht in den Taschen der Ölkonzerne", fügte er hinzu.

Textgröße ändern: