The National Times - Öffentlichen Finanzvermögen um mehr als sechs Prozent gestiegen

Öffentlichen Finanzvermögen um mehr als sechs Prozent gestiegen


Öffentlichen Finanzvermögen um mehr als sechs Prozent gestiegen
Öffentlichen Finanzvermögen um mehr als sechs Prozent gestiegen / Foto: © AFP/Archiv

Das öffentliche Gesamtvermögen von Bund, Ländern und Gemeinden sowie der Sozialversicherung ist im vergangenen Jahr auf rund 1,1 Billionen Euro gestiegen. Das entspricht einem Plus von 6,1 Prozent beziehungsweise 63,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

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Das Finanzvermögen des Bundes erhöhte sich den Angaben zufolge 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 Prozent beziehungsweise 32,5 Milliarden Euro auf 428,7 Milliarden Euro. Ursache für diese Entwicklung waren vor allem neu aufgenommene Kredite, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen.

Das Finanzvermögen der Länder stieg im vergangenen Jahr um 22,6 Milliarden Euro auf 294,3 Milliarden Euro, das war ein Plus von 8,3 Prozent. Die Entwicklung verlief dabei sehr unterschiedlich. Den höchsten prozentualen Anstieg verzeichnete Niedersachsen mit einem Plus von 38,7 Prozent, was vor allem auf den starken Kursgewinn der Volkswagen-Aktie zurückzuführen war. Es folgten Schleswig-Holstein (plus 32,1 Prozent) und Sachsen-Anhalt (plus 27,3 Prozent). Gesunken ist das öffentliche Finanzvermögen hingegen in Bremen, Brandenburg und im Saarland.

Die Gemeinden und Gemeindeverbände verzeichneten zum Jahresende 2021 einen Anstieg des Finanzvermögens um 3,9 Prozent beziehungsweise 8,4 Milliarden Euro auf 223,5 Milliarden Euro.

Im Jahr 2020 war das Finanzvermögen aufgrund neu aufgenommener Kredite für Corona-Hilfen erstmals auf mehr als eine Billion Euro gestiegen. Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute und der sonstige inländische und ausländische Bereich, zum Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland.

D.S.Robertson--TNT

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