The National Times - Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesse vorgestellt

Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesse vorgestellt


Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesse vorgestellt
Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesse vorgestellt / Foto: © AFP

Auf der Bremse ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase: Die neue E-Ente, eine elektrische Neuauflage des erfolgreichen 2CV-Modells von Citroën, ist voll von solchen Details. Ein knallroter Prototyp mit gelbkarierten Sitzen wurde am Montag bei der Pariser Automesse in Anwesenheit des Schauspielers Omar Sy vorgestellt.

Textgröße ändern:

Das Modell 2CV Concept soll 2028 auf den Markt kommen und unter 15.000 Euro kosten. Es reiht sich damit in die Reihe der kleinen, preiswerten E-Autos ein, die zunehmend den Markt erobern. Sie soll ein "Auto für den Alltag" sein, betont das Unternehmen.

Das auf der Pariser Automesse vorgeführte Modell wies eine deutliche Ähnlichkeit mit dem Original auf: eine gewölbte und geriffelte Motorhaube, sichtbar anmontierte Scheibenwischer und Stoßstangen und ein aufrollbares Sonnendach. Statt eines Handschuhfachs ist ein herausnehmbarer Picknickkorb in Weidenoptik vor den Vordersitzen montiert.

An den Innentüren sind Eierhalter angebracht - eine Anspielung auf die ursprüngliche Anforderung, dass ein Korb mit Eiern die Fahrt über einen gepflügten Acker überstehen solle. Bis zur Serienfertigung dürften diese wohl wieder verschwinden.

"Ein Sofa auf vier Rädern unter einem Regenschirm", so formulierte der damalige Citroën-Chef Pierre-Jules Boulanger das Konzept in den 30er Jahren. Als Citroën 1948 auf der Pariser Automobilmesse das Ergebnis vorstellte, erntete der französische Autobauer viel Spott: Von einer "Blechbüchse" war die Rede, und es wurde die Frage gestellt, ob der Hersteller einen Dosenöffner mitliefere. Anfangs wurde das Auto nur in Grau geliefert, später in allen Farben. Nach einem Auftritt in einem James-Bond-Film 1981 gab es eine 007-Sonderedition mit imitierten Einschusslöchern.

Der Name 2CV ging ursprünglich auf die entsprechende Steuerklasse in Frankreich zurück, wurde aber umgedeutet als "deux chevaux" (zwei Pferdestärken = PS). Tatsächlich hatten die ersten Modelle eine Motorleistung von neun PS. Die letzten 2CV liefen 1990 in Portugal vom Band. Hintergrund für das Aus waren verschärfte EU-Emissionsnormen.

Die neue Version ist ein reines E-Auto - aber beim Anfahren ertönt dennoch das Anfahrgeräusch des Original, und die Hupe klingt zur Freude mancher Fans auch noch so wie früher.

S.Clarke--TNT

Empfohlen

Mit Picknick-Korb: Neue E-Ente auf Pariser Automesser vorgestellt

Auf der Bremse ist eine Schildkröte abgebildet, auf dem Gaspedal ein Hase: Die neue E-Ente, eine elektrische Neuauflage des erfolgreichen 2CV-Modells von Citroën, ist voll von solchen Details. Ein knallroter Prototyp mit gelbkarierten Sitzen wurde am Montag bei der Pariser Automesse in Anwesenheit des Schauspielers Omar Sy vorgestellt.

CDU will Stromsteuer "für alle" auf EU-Minimum absenken: Merz sieht "Spielräume"

Die CDU will zur Entlastung der Verbraucher die Stromsteuer "für alle" auf das europäische Minimum absenken und damit eine Zusage aus dem vergangenen Jahr einhalten. Das kündigte Parteichef Friedrich Merz am Montag in Berlin an und sagte, dafür sollten nun "finanzielle Spielräume im Haushalt" genutzt werden. Diese könne es geben, "wenn sich das Wachstum verfestigt und verstetigt", sagte der Kanzler.

Verwirrung um von Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" - Kiew meldet neue russische Angriffe

Verwirrung um die von US-Präsident Donald Trump verkündete "Energie-Waffenruhe" im Ukraine-Krieg: Russland hat das Inkrafttreten einer solchen Einigung am Montag nicht bestätigt und nach Angaben Kiews erneut Energie-Anlagen in der Ukraine angegriffen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, Kiew werde "reagieren", sollte sich Moskau nicht an die Waffenruhe halten. Die EU verhängte im wegen des russischen Angriffskriegs Sanktionen gegen zusätzliche fast 1600 Verantwortliche und Organisationen.

Wirtschaftspolitik in Krisenzeiten: Nobelpreis geht an US-Ökonomen Woodford und Hall

Für die Entwicklung neuer Modelle zum Umgang mit Rezessionen und anderen Krisen werden die beiden US-Forscher Michael Woodford und Robert Hall mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet. Sie hätten neue makroökonomische Modelle zur Umsetzung wirksamer Stabilisierungsmaßnahmen entwickelt, teilte die Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm am Montag mit. Auf Grundlage dieser Modelle "können rechtzeitig ergriffene finanz- und geldpolitische Maßnahmen die Schwankungen der Konjunktur abfedern".

Textgröße ändern: