The National Times - Umsatz und Beschäftigung in der Fahrradbranche leicht rückläufig

Umsatz und Beschäftigung in der Fahrradbranche leicht rückläufig


Umsatz und Beschäftigung in der Fahrradbranche leicht rückläufig
Umsatz und Beschäftigung in der Fahrradbranche leicht rückläufig / Foto: © AFP

Trotz einer stabilen Nachfrage sind Umsatz und Beschäftigung in der Fahrradbranche im vergangenen Jahr leicht gesunken. Die Zahl der direkt in der Branche Beschäftigten sank von 76.700 auf 74.300, der Umsatz ging um zwei Prozent zurück, wie der Branchenverband Zukunft Fahrrad am Mittwoch mitteilte. Probleme der Händler und Hersteller sind demnach "gestiegene Kosten durch geopolitische Verwerfungen, Preisrückgänge und teilweise noch überfüllte Lager".

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Damit verzeichnete die Branche den zweiten Rückgang bei Beschäftigung und Umsatz in Folge. Das Niveau liege aber weiterhin über den Vor-Corona-Jahren, betonte der Verband.

In der Herstellung von Fahrrädern ging der Umsatz um zwei Prozent zurück, im Handel sogar um zehn Prozent. Dafür setzten Fahrradwerkstätten mehr mit ihren Dienstleistungen um. Auch das Geschäft mit wiederaufbereiteten gebrauchten Rädern legte zu.

Mittelfristig sieht die Branche eine Gefahr im "Wettbewerbsdruck aus China": Hersteller aus Fernost würden "mit verdeckten Subventionen, Wechselkurs-Manipulationen und Angeboten unterhalb der Herstellungskosten in den Markt" drängen, erklärte Verbandschef Wasilis von Rauch. Dies drücke die Preise und "gefährdet die führende Position der deutschen und europäischen Fahrradwirtschaft".

Zudem fordert von Rauch mehr Investitionen in sichere Fahrradinfrastruktur. Zukunft Fahrrad verweist auf die Mobilitätsstudie des Bundesverkehrsministerium, derzufolge Frauen, Kinder, Jugendliche sowie ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen weniger Fahrrad fahren als noch vor einigen Jahren. "Das liegt auch an der mangelnden sicheren Infrastruktur, in die dringend investiert werden muss", erklärte der Verband.

P.Murphy--TNT

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