The National Times - Wadephul will Energiepartnerschaft mit Tunesien ausbauen

Wadephul will Energiepartnerschaft mit Tunesien ausbauen


Wadephul will Energiepartnerschaft mit Tunesien ausbauen
Wadephul will Energiepartnerschaft mit Tunesien ausbauen / Foto: © AFP/Archiv

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) ist auf seiner Reise nach Nordafrika am Montag in Tunis mit dem tunesischen Staatschef Kais Saied und seinem Amtskollegen Mohammed Ali Nafti zusammengekommen. Deutschland wolle künftig noch stärker mit Tunesien zusammenarbeiten, um "gegenseitige Potenziale" etwa bei der "Versorgung mit klimafreundlicher Energie" zu nutzen, sagte Wadephul bei einem Pressekonferenz. Außerdem gratulierte er den Tunesiern zum 70. Jahrestag der Staatsgründung.

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Zum Iran-Krieg und der weiterhin de facto geschlossenen Straße von Hormus sagte Wadephul, die Konfliktparteien müssten "zügig zu einer Einigung kommen", damit die freie Schifffahrt wieder gewährleistet sei. Blockaden träfen "die Versorgung vieler Menschen weltweit ins Mark".

Ein weiteres Thema seiner Reise sei die Migration, sagte Wadephul der ARD. "Ein wichtiger Grund für die Migration ist natürlich der Terrorismus, der Islamismus, der sich ausbreitet, insbesondere in der Sahelregion", sagte er. "Mich interessiert hier, wie können wir zusammenarbeiten für Stabilität zu sorgen im Sahel. Wenn die Menschen nicht fliehen müssen, dann werden sie nicht fliehen." Von den nordafrikanischen Ländern erwarte er, "dass sie mit uns kooperieren, dass sie nicht einfach Menschen durchschleusen, wie das früher geschehen ist".

Nach seinem Aufenthalt in Tunesien reist Wadephul weiter nach Algerien. Dort ist ebenfalls ein Treffen mit dem Außenminister geplant. Außerdem wird Wadephul von Präsident Abdelmadjid Tebboune empfangen, der erst im Juli Berlin besuchte. Wadephul wird auf seiner Reise von einer Wirtschaftsdelegation begleitet.

Vor seiner Abreise hatte Wadephul Algerien als "strategischen Partner in der Energie- und auch in der Sicherheitspolitik" bezeichnet. Das nordafrikanische Land sei bereits heute einer der wichtigsten Gaslieferanten für die EU. "Als zukünftiger Lieferant mit riesigem Potenzial für die Produktion von grünem Wasserstoff wird Algeriens Bedeutung noch einmal zunehmen", erklärte der Bundesaußenminister.

A.Little--TNT

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