The National Times - Bericht: USA verhandeln mit Caracas über Beteiligung an Venezuelas Ölfeldern

Bericht: USA verhandeln mit Caracas über Beteiligung an Venezuelas Ölfeldern


Bericht: USA verhandeln mit Caracas über Beteiligung an Venezuelas Ölfeldern
Bericht: USA verhandeln mit Caracas über Beteiligung an Venezuelas Ölfeldern / Foto: © AFP/Archiv

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump verhandelt laut einem Medienbericht derzeit mit der Übergangsregierung in Caracas über eine US-Beteiligung an den riesigen venezolanischen Erdölressourcen. Die Verhandlungen erstreckten sich auf mehr als ein Dutzend Ölfelder Venezuelas mit nachgewiesenen Vorkommen von 90 Milliarden Barrel Erdöl, berichtete die US-Nachrichtenwebsite "Axios" am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf zwei nicht namentlich genannte US-Regierungsvertreter. Dies ist fast ein Drittel von Venezuelas nachgewiesenen Ölreservern von 300 Milliarden Barrel.

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Im Gegenzug für ihre Beteiligung an den Ölfeldern bieten die Vereinigten Staaten laut "Axios" an, dass private Unternehmen, darunter auch US-Firmen, die Ölfelder entwickeln und Venezuela so mehr Öl-Einnahmen bescheren. Sollte der Deal gelingen, würden sich die US-Ölreserven dem Bericht zufolge mehr als verdoppeln - zu einer Zeit, in der der Umfang der strategischen Ölreserven der Vereinigten Staaten den niedrigsten Stand seit 40 Jahren erreicht hat.

Laut "Axios" werden die Gespräche von US-Außenminister Marco Rubio und Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez geführt. Die US-Regierung äußerte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP zunächst nicht zu dem Bericht.

Im Januar war Venezuelas linksnationalistischer Präsident Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz in der Hauptstadt Caracas gefangengenommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll.

Maduros frühere Stellvertreterin Rodríguez wurde Übergangspräsidentin des südamerikanischen Landes und hat sich seit ihrer Amtsübernahme für eine Öffnung Venezuelas für ausländische Investitionen, insbesondere im Energiesektor, stark gemacht. Die Regierung Trump übt starken Druck auf sie aus, den USA Zugang zu den venezolanischen Ölquellen zu gewähren. Es handelt sich um die weltweit größten bekannten Reserven des klimaschädlichen Energieträgers.

Trumps Regierung drängt zugleich US-Unternehmen, in Venezuela zu investieren. Die Konzerne sind aber weiterhin zurückhaltend wegen der schlechten Infrastruktur dort und früherer Enteignungen ausländischer Investoren. Chevron, der einzige US-Ölkonzern, die zum Zeitpunkt von Maduros Gefangennahme noch in Venezuela aktiv war, hatte im Juli angekündigt, seine dortige Ölförderung bis Ende 2028 um 50 Prozent zu steigern.

P.Barry--TNT

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