The National Times - Chiphersteller Nvidia legt im Quartalsumsatz um mehr als das Doppelte zu

Chiphersteller Nvidia legt im Quartalsumsatz um mehr als das Doppelte zu


Chiphersteller Nvidia legt im Quartalsumsatz um mehr als das Doppelte zu
Chiphersteller Nvidia legt im Quartalsumsatz um mehr als das Doppelte zu / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Der Chiphersteller Nvidia hat mit seinem Quartalsergebnis die Erwartungen an den Märkten übertroffen. Das vom Boom der Künstlichen Intelligenz (KI) profitierende US-Unternehmen erzielte zwischen Mai und Juli einen Umsatz von 96,2 Milliarden Dollar (82,5 Milliarden Euro), das war mehr als doppelt so viel wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie Nvidia am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten mit einem Umsatz von etwa 92 Milliarden Dollar gerechnet.

Textgröße ändern:

Seinen Umsatz steigerte Nvidia im Vergleich zum Vorjahresquartal um 106 Prozent und im Vergleich zum Zeitraum Februar bis April des laufenden Jahres um 18 Prozent. Der Nettogewinn von Nvidia wuchs gegenüber dem Vorjahresquartal um 126 Prozent auf 59,7 Milliarden Dollar. Darin eingerechnet sind allerdings 7,8 Milliarden Dollar an Gewinnen aus Anteilen, die Nvidia an KI-Unternehmen hält.

Das Unternehmen aus dem kalifornischen Santa Clara setzt darauf, dass sich der KI-Boom zumindest auf kürzere Sicht ungebrochen fortsetzen wird. Es rechnet folglich mit einem sogar noch stärkeren Umsatz von 108 Milliarden Dollar im laufenden Quartal - was oberhalb der bisherigen Prognosen von Analysten liegt.

Nvidia hat sich dank der immensen Nachfrage nach seinen leistungsstarken Prozessoren durch die KI-Branche zum wertvollsten Unternehmen der Welt entwickelt. Die ursprünglich für Videospiele hergestellten Nvidia-Chips sind das Herzstück vieler KI-Rechenzentren.

Die größten Kunden von Nvidia - Amazon, Microsoft, Alphabet und Meta - werden in diesem Jahr voraussichtlich insgesamt 800 Milliarden Dollar in KI-Rechenzentren und -Infrastruktur investieren. Das ist fast doppelt so viel wie die globalen Gesamtausgaben in diesen Bereichen im vergangenen Jahr.

N.Roberts--TNT

Empfohlen

Bas bekennt sich zu Rentenreform - und verspricht "Vertrauensschutz"

Klares Ja zur Rentenreform, aber nicht zu Lasten langjährig Beschäftigter: Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat sich im Bundestag zur grundlegenden Neuausrichtung der gesetzlichen Altersvorsorge bekannt. Zugleich trat sie am Freitag im Bundestag Befürchtungen wegen einer möglichen Abschaffung der "Rente mit 63" entgegen: Hier werde es einen "Vertrauensschutz" geben. Während die Union die entschlossene Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission anmahnte, warf die Opposition der Bundesregierung eine Politik der sozialen Kälte vor.

Gaskrise ab 2022 kostete Bund mindestens 50,4 Milliarden Euro

Die staatlichen Hilfen für Verbraucher und Unternehmen in der Gaskrise nach Russlands Angriff auf die Ukraine haben den Bund mindestens 50,4 Milliarden Euro gekostet. Das geht aus einer Aufschlüsselung des Bundesfinanzministeriums auf Antrag der Grünen-Fraktion im Bundestag hervor, die AFP am Freitag vorlag. Die Gas- und Strompreisbremsen fielen demnach am stärksten ins Gewicht.

Drohender Streik: Micron will Beschäftigten in Taiwan bis zu 68 Monatsgehälter zahlen

Angesichts eines drohenden Streiks will der US-Chiphersteller Micron Technology seinen Beschäftigten in Taiwan bis zu 68 Monatsgehälter extra auszahlen. Die "Mindestzahlung" in bar betrage 1,7 Millionen Taiwan-Dollar (rund 46.200 Euro), teilte Micron am Freitag mit. Das Unternehmen produziert 50 bis 60 Prozent seiner Mikrochips in Taiwan und hat dort rund 15.000 Beschäftigte.

Italienische Politikerin und Feministin Emma Bonino gestorben

Die italienische Politikerin und Feministin Emma Bonino ist tot. Sie starb im Alter von 78 Jahren, wie die von ihr gegründete Kleinpartei Mehr Europa am Freitag im Onlinedienst Facebook bekannt gab. Bonino war früher EU-Kommissarin und Außenministerin Italiens, ist vor allem aber als Feministin bekannt. Sie kämpfte für das Recht auf Scheidung und Abtreibung und genoss in der gesamten politischen Landschaft Respekt.

Textgröße ändern: