The National Times - Verband kritisiert Unterfinanzierung von Essen in Pflegeheimen

Verband kritisiert Unterfinanzierung von Essen in Pflegeheimen


Verband kritisiert Unterfinanzierung von Essen in Pflegeheimen
Verband kritisiert Unterfinanzierung von Essen in Pflegeheimen / Foto: © AFP/Archiv

Mehr Geld für die Verpflegung der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen hat der Verband Deutscher Alten- und Behindertenpflege (VDAB) gefordert. "Frische und ausgewogene Ernährung ist ein wesentlicher Bestandteil guter Pflege und darf kein Sparposten sein", sagte VDAB-Bundesgeschäftsführer Thomas Knieling den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er verwies dabei auch auf die gestiegenen Lebensmittelpreise.

Textgröße ändern:

Pflegebedürftige müssen derzeit durchschnittlich rund 3500 Euro pro Monat Eigenanteil für einen Platz im Pflegeheim zahlen. Für Lebensmittel stünden aber "gerade einmal 6,50 bis 7,50 Euro pro Bewohner und Tag" zur Verfügung, sagte Knieling. Davon müssten sämtliche Mahlzeiten und Getränke finanziert werden. Es stelle sich die Frage, "wie unter diesen Bedingungen dauerhaft eine qualitativ hochwertige Verpflegung gewährleistet werden kann".

Die Verpflegung in den Pflegeheimen wird nicht durch die Pflegeversicherung finanziert, sondern durch die Bewohnerinnen und Bewohner selbst. Aus deren Eigenanteil müssen aber vorrangig andere Posten bestritten werden, insbesondere Beiträge zu Unterkunft, Personal und Investitionskosten.

S.Collins--TNT

Empfohlen

Russland schreibt Telegram-Chef Durow zur internationalen Fahndung aus

Russland hat den in Frankreich lebenden Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. Dem Gründer des Messengerdienstes werde "Beihilfe zum Terrorismus" vorgeworfen, zitierten russische Nachrichtenagenturen am Mittwoch den russischen Geheimdienst FSB. Hintergrund seien Ermittlungen zur Ausbildung junger Russen für Sabotageaktivitäten durch den ukrainischen Geheimdienst.

Weniger Stellenabbau: Arbeitsmarkt stabilisiert sich laut Ifo-Institut leicht

Die Unternehmen in Deutschland planen nach Ifo-Angaben, etwas weniger Stellen abzubauen. Wie das Münchener Forschungsinstitut am Mittwoch mitteilte, stieg das Ifo-Beschäftigungsbarometer im Juli auf 93,0 Punkte, nach 92,2 Punkten im Juni. "Der Arbeitsmarkt stabilisiert sich etwas, bleibt aber in schwierigem Fahrwasser", erklärte Ifo-Umfragenleiter Klaus Wohlrabe. Für eine Trendwende sei "noch mehr wirtschaftliche Dynamik" nötig.

BASF treibt Jobabbau voran - 7000 Stellen weltweit gestrichen

Der Chemiekonzern BASF treibt den 2024 begonnenen Stellenabbau voran. "Wir haben das Tempo noch einmal erhöht, um unsere Organisation schlanker und effizienter aufzustellen", erklärte Konzernchef Markus Kamieth am Mittwoch. "Im ersten Halbjahr 2026 haben wir mehr Stellen abgebaut als in den beiden Vorjahren zusammen." Seit Januar 2024 wurden demnach weltweit 7000 Stellen gestrichen.

Unternehmenskreise: BMW will bis Ende 2027 bis zu 8000 Jobs abbauen

BMW will bis Ende 2027 bis zu 8000 Jobs abbauen. Der Münchener Autobauer werde von Oktober an rund 40.000 seiner rund 85.000 Beschäftigten in Deutschland individuelle Abfindungsangebote unterbreiten, wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Unternehmenskreisen erfuhr. Betroffen sind demnach Bürojobs und nicht die Produktion.

Textgröße ändern: