The National Times - Ferien in ganz Deutschland: ADAC erwartet staureichstes Wochenende des Sommers

Ferien in ganz Deutschland: ADAC erwartet staureichstes Wochenende des Sommers


Ferien in ganz Deutschland: ADAC erwartet staureichstes Wochenende des Sommers
Ferien in ganz Deutschland: ADAC erwartet staureichstes Wochenende des Sommers / Foto: © AFP/Archiv

Für das kommende Wochenende rechnet der ADAC mit den wohl staureichsten Reisetagen der gesamten Ferienzeit. Da sich nun alle Bundesländer in den Sommerferien befinden, soll die Reisewelle am ersten August-Wochenende erfahrungsgemäß ihren Höhepunkt erreichen, wie der Automobilklub am Montag in München mitteilte. Zudem sorge der Urlaubs- und Transitverkehr aus den deutschen Nachbarländern für volle Autobahnen.

Textgröße ändern:

Vor allem von Freitagnachmittag bis Samstagvormittag soll laut ADAC der stärkste Verkehr auftreten. Ab Sonntagnachmittag werde dagegen der Rückreiseverkehr deutlich zunehmen, auch Grenzkontrollen sorgten dabei für zusätzliche Wartezeiten. Neben Urlaubern seien am Wochenende auch zahlreiche Tagesausflügler unterwegs. Besonders voll soll es demnach auf den Strecken in Richtung Alpen, Küsten, Seen und Mittelgebirge werden.

Bundesweit wird der Verkehr dem Automobilklub zufolge durch rund 1000 Baustellen zusätzlich ausgebremst. Zudem nehme der Verkehr regional aufgrund von Großveranstaltungen zu, etwa beim Wacken Open Air in Schleswig-Holstein oder dem Hamburger Sommerdom.

Auf viel befahrenen Reiserouten im Ausland müssen Urlauber laut ADAC ebenfalls mit Staus rechnen. In Österreich gilt dies etwa auf der West-, Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn. Auf der Luegbrücke komme es wegen Sanierungsarbeiten ebenfalls weiter zu Behinderungen. Von Samstagvormittag bis -mittag komme es zudem zu einer Protestaktion auf der Fernpassroute in Österreich. Reisende auf dem Weg nach Tirol oder Italien sollten die Strecke laut ADAC weiträumig umfahren.

In der Schweiz müsse insbesondere auf der Gotthardroute mit langen Staus gerechnet werden. Gefährdet seien zudem die San-Bernardino-Route sowie die Autobahnen A1 und A3. In Italien seien die Verlängerung der Brennerautobahn sowie die Streckenabschnitte zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua von stockendem Verkehr betroffen.

An staugefährdeten Streckenabschnitten in Deutschland und Österreich ist dem ADAC zufolge erneut mit Abfahrtssperren zu rechnen, um Ausweichverkehr zu vermeiden. In Deutschland seien Abschnitte der A7, A8, A93 sowie der B2/B23 in Garmisch-Partenkirchen betroffen.

N.Roberts--TNT

Empfohlen

Nordseeküstenfischer beantragen staatliche Unterstützung für Betriebseinstellung

Zahlreiche Küstenfischer in der Nordsee haben finanzielle Unterstützung vom Bund für die Aufgabe ihrer Betriebe beantragt. 48 Betriebe aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen hätten Anträge unter dem "Programm zur endgültigen Einstellung der Fangtätigkeit im Fischereisektor in der Nordsee" eingereicht, erklärte die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) am Mittwoch. 19 von ihnen können nun Förderung erhalten, zwölf Millionen Euro stehen dafür bereit.

Ifo-Umfrage: Viele Unternehmen sehen Möglichkeit für sinkende Löhne durch KI

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) könnte laut einer Umfrage künftig die Löhne sinken lassen: Wie das Ifo-Institut am Mittwoch in München mitteilte, erwarten viele Unternehmen in Deutschland durch KI "eher sinkende Löhne in den nächsten fünf Jahren". Vor allem Arbeitskräfte mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung haben demnach "mit niedrigeren Löhnen zu rechnen".

Linke kritisiert Frühstartrente: "Kinder brauchen keine Casino-Rente"

Die Linke hat vor dem Kabinettsbeschluss die von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) geplante Frühstartrente kritisiert. Klingbeil wolle "Kinder an den Kapitalmarkt gewöhnen und verkauft das als große Rentenreform", sagte Linken-Bundesgeschäftsführer Janis Ehling am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. "Kinder brauchen aber keine Casino-Rente, sondern die Gewissheit, dass sie nach einem langen Arbeitsleben einmal eine vernünftige gesetzliche Rente bekommen."

Niedrigwasser: Bilger plädiert für weiteren Ausbau der Flüsse

Angesichts der niedrigen Pegelstände in Deutschland setzt sich Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) für einen Ausbau der Flüsse ein. "Grundsätzlich sollten wir alle ein Verständnis dafür haben, dass die Wasserstraße Unterstützung verdient, weil sie der umweltfreundlichste Verkehrsträger ist", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Mittwochsausgaben).

Textgröße ändern: