The National Times - Einnahmen aus Tabaksteuer im ersten Halbjahr 2026 zurückgegangen

Einnahmen aus Tabaksteuer im ersten Halbjahr 2026 zurückgegangen


Einnahmen aus Tabaksteuer im ersten Halbjahr 2026 zurückgegangen
Einnahmen aus Tabaksteuer im ersten Halbjahr 2026 zurückgegangen / Foto: © AFP/Archiv

Die Einnahmen aus der Tabaksteuer sind im ersten Halbjahr 2026 um rund 15 Prozent niedriger ausgefallen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. Demnach betrugen die Einnahmen von Januar bis Juni 6,8 Milliarden Euro, ein Jahr zuvor waren es 8,0 Milliarden Euro gewesen.

Textgröße ändern:

Im Monatsvergleich stiegen die Tabaksteuereinnahmen hingegen im Juni um 10,6 Prozent an, verglichen mit dem Juni 2025. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Finanzministerium den Angaben zufolge einen Rückgang der Einnahmen aus der Steuer um 4,2 Prozent. Grundlage ist die Steuerschätzung vom Mai.

Die Tabaksteuer war zum Jahresbeginn um 15 Cent pro 20er-Packung Zigaretten erhöht worden. Entsprechend stiegen auch die Steuern für andere Tabakprodukte. Die Bundesregierung plant für den Zeitraum bis 2030 weitere, deutliche Steuererhöhungen. Sie begründet dies mit dem Gesundheitsschutz und der angespannten Haushaltslage.

Kritik daran äußerte der Bundesverbands der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE). Der Einnahmerückgang im ersten Halbjahr zeige, dass die Belastungsgrenze erreicht sei, sagte Hauptgeschäftsführer Jan Mücke dem Sender ntv. Er nannte die Regierungspläne "finanzpolitischen Wahnsinn". Sie würden dazu führen, dass der Preis für eine Schachtel Zigaretten von derzeit gut neun Euro bis 2030 auf fast zwölf Euro steigen werde.

F.Jackson--TNT

Empfohlen

"Rote Linie": Saudi-Arabien wirft Huthi-Miliz Angriff auf heilige Stadt Mekka vor

Die für Muslime heilige Stadt Mekka ist nach Angaben aus Saudi-Arabien Ziel eines Angriffs der jemenitischen Huthi-Miliz geworden. Die saudiarabische Luftabwehr habe die "feindliche" Drohne vor ihrem Eindringen in die heiligste Stadt im Islam abgewehrt, erklärte die von Riad angeführte Militärkoalition am Mittwoch im Onlinedienst X. Der Angriff löste in der muslimischen Welt große Empörung aus und könnte den Konflikt in der Region weiter verschärfen. Riad warnte vor einer "roten Linie", während die Huthis die Vorwürfe umgehend als "Lüge" zurückwiesen.

Bundesverwaltungsgericht prüft Klage von Ostseegemeinde Binz gegen LNG-Terminal

Das umstrittene Flüssiggas-Terminal vor Rügen beschäftigt am Mittwoch (11.00 Uhr) erneut das Bundesverwaltungsgericht. Es verhandelt in Leipzig über eine Klage der Gemeinde Binz gegen die Anlage. Binz befürchtet Risiken für die Anwohner, falls es zu einem Störfall käme, und negative Folgen für den Tourismus auf der Insel. (Az. 7 A 6.25)

Kreise: Wirtschaftsministerium hält Preisdeckel für Sprit und Übergewinnsteuer für "problematisch"

Aus dem Bundeswirtschaftsministerium kommen ernste Bedenken mit Blick auf die von der SPD geforderten Maßnahmen gegen die hohen Spritpreise. Sowohl ein Preisdeckel bei Kraftstoffen wie in Luxemburg als auch eine sogenannte Übergewinnsteuer seien "problematisch", hieß es am Dienstagabend aus Ministeriumskreisen.

OpenAI will KI mit Konkurrenten selbst regulieren

Das US-Technologieunternehmen OpenAI will gemeinsam mit den Konkurrenten Anthropic und Google Regeln für Künstliche Intelligenz (KI) festlegen. Dafür solle eine Selbstregulierungsorganisation geschaffen werden, erklärte OpenAI am Dienstag. Hintergrund sind Warnungen aus der Branche, die Technologie könne unkontrollierbar werden.

Textgröße ändern: