The National Times - Arbeitslosigkeit stagniert im Juni weitgehend - nur schwache Frühjahrsbelebung

Arbeitslosigkeit stagniert im Juni weitgehend - nur schwache Frühjahrsbelebung


Arbeitslosigkeit stagniert im Juni weitgehend - nur schwache Frühjahrsbelebung
Arbeitslosigkeit stagniert im Juni weitgehend - nur schwache Frühjahrsbelebung / Foto: © AFP

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat sich im Juni kaum verändert: Gegenüber dem Vormonat sank sie um 15.000 auf 2,936 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg am Dienstag mitteilte. Damit falle die Frühjahrsbelebung auch zum Ende hin schwach aus, erklärte das Bundesarbeitsministerium.

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Saisonbereinigt ging die Arbeitslosigkeit um 1000 Menschen zurück, erklärte die BA weiter. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg sie um 22.000. Die Arbeitslosenquote sank demnach um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent, im Vorjahresvergleich blieb sie unverändert.

Für die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gab die Agentur aktuelle Daten für April an. Demnach sank sie im Vergleich zu März nach Hochrechnungen saisonbereinigt um 5000. Im Vergleich zum Vorjahr lag sie mit 34,84 Millionen Beschäftigten um 71.000 niedriger.

"Am Arbeitsmarkt ist kaum Veränderung zu sehen", erklärte BA-Chefin Andrea Nahles. "Die Arbeitslosigkeit sinkt nur wenig und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung setzt ihre leichte Abwärtstendenz fort."

Das Arbeitsministerium in Berlin betonte: "Das Risiko, durch den Verlust der Beschäftigung arbeitslos zu werden, ist im langjährigen Vergleich trotz kontinuierlicher Anstiege nach wie vor relativ klein." Die Chancen, aus der Arbeitslosigkeit heraus wieder eine Beschäftigung zu finden, "befinden sich jedoch auf historisch niedrigem Niveau".

Dabei ist die Zahl der offenen Stellen hoch. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der BA geht von über einer Million unbesetzten Stellen aus. Das Problem ist den Forschern zufolge vor allem, dass das Angebot an Arbeitskräften oftmals nicht zur Nachfrage passt.

"Die aktuelle wirtschaftliche Lage bleibt weiter angespannt und stellt vor allem unsere Industrie vor große Herausforderungen", erklärte Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). "Zugleich machen sich auch die Auswirkungen des demographischen Wandels am Arbeitsmarkt zunehmend bemerkbar."

E.Cox--TNT

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