The National Times - Umfrage: Mehr als ein Viertel informiert sich online über Krankheiten

Umfrage: Mehr als ein Viertel informiert sich online über Krankheiten


Umfrage: Mehr als ein Viertel informiert sich online über Krankheiten
Umfrage: Mehr als ein Viertel informiert sich online über Krankheiten / Foto: © AFP/Archiv

Mit 27,3 Prozent informiert sich mehr als ein Viertel der Deutschen einer Umfrage zufolge mindestens einmal monatlich im Internet über Krankheiten. Knapp acht Prozent recherchieren sogar wöchentlich zu Symptomen oder Behandlungen, wie aus einer am Dienstag in Koblenz veröffentlichten Umfrage für die Debeka-Krankenversicherung hervorgeht.

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20,2 Prozent fühlen sich nach der Onlinerecherche eher verunsichert, 18,3 Prozent eher beruhigt. Allerdings gaben 25,8 Prozent an, bereits gelegentlich oder sogar häufig Angst oder Stress durch mögliche Diagnosen erlebt zu haben.

Dass nach einer Onlinerecherche der Arzt gemieden wird, wird den Studienautoren zufolge durch die Daten widerlegt. So gaben nur 2,5 Prozent der Befragten an, wegen Informationen aus dem Netz einen Arzttermin verschoben zu haben. Nur 2,0 Prozent sagten Termine deshalb ab.

15,7 Prozent vereinbarten hingegen erst aufgrund einer Onlinerecherche einen Arzttermin. Aus Sicht der Debeka sei dies eine gute Nachricht, hieß es. "Wer früh informiert ist, handelt früher", erklärte der Debeka-Vorstandsvorsitzende Thomas Brahm.

16,1 Prozent gaben bei der Befragung zudem an, KI-Assistenten bei der Recherche zu nutzen - fast so viele wie Wikipedia mit 18,2 Prozent. "Noch ergänzt KI klassische Suchanfragen eher, als sie zu ersetzen", teilte Brahm mit. "Ich gehe aber stark davon aus, dass die Tendenz in den nächsten Jahren immer mehr zu KI-Suchen gehen wird."

Für die Erhebung befragte das Institut Civey im Mai 5000 Menschen ab 18 Jahren sowie 2500 Menschen, die im Internet nach Krankheiten suchten. Die Ergebnisse sind den Angaben zufolge repräsentativ.

T.Bailey--TNT

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