The National Times - Biber verunglückt im Gleisbett - Schulkinder wollen helfen

Biber verunglückt im Gleisbett - Schulkinder wollen helfen


Biber verunglückt im Gleisbett - Schulkinder wollen helfen
Biber verunglückt im Gleisbett - Schulkinder wollen helfen / Foto: © AFP

Im bayerischen Türkenfeld ist ein Biber im Gleisbett des Bahnhofs vor den Augen zahlreicher Kinder verunglückt. "Mehrere Schulkinder beobachteten, wie das Tier von einem Zug erfasst wurde", erklärte die Bundespolizei München am Sonntag. "Dabei wurde ein Teil des Biberschwanzes abgetrennt." Der Vorfall ereignete sich demnach am Freitagmorgen, als die Kinder auf dem Weg zur Schule waren.

Textgröße ändern:

Den Angaben nach überlebte der Biber den Unfall. Mehrere der Kinder, die den Unfall beobachtet hatten, schickten sich an, "ihn eigenständig aus dem Gleisbereich zu holen", wie die Polizei ausführte. Die Gleise seien deshalb gesperrt worden. Die Bundespolizei barg schließlich das verletzte Tier und übergab es der "Biberbeauftragten" des Landkreises Fürstenfeldbruck.

Zahlreiche Schulkinder hätten das Geschehen unmittelbar miterlebt und seien "sichtlich aufgelöst" gewesen, erklärte die Polizei weiter. Einige seien deshalb in Absprache mit den Eltern nicht zum Unterricht gegangen. In der Grund- und Mittelschule Türkenfeld organisierte der Schulleiter psychologische Betreuungsangebote.

Die Biberbeauftragte bot nach Angaben der Polizei einen Besuch in der Wildtierauffangstation an, damit die Kinder den weiteren Genesungsweg des Bibers verfolgen können. Das Tier - ein auf den Namen Barbara getauftes Weibchen - soll nach Angaben der Tierärztin nach seiner Genesung nach Frankreich gebracht werden. Dort gebe es geeignete Reviere.

C.Bell--TNT

Empfohlen

Forderungen nach langsamerer KI-Entwicklung werden lauter

Die Forderungen nach einer langsameren Entwicklung von Künstlicher Intelligenz sind in den USA und in Europa lauter geworden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte am Mittwoch an, sie werde die führenden KI-Firmen zu Beratungen darüber einladen, "einen Gang zurückzuschalten". KI-Größen wie OpenAI und Anthropic hatten sich für ein Drosseln der Entwicklung ausgesprochen, US-Präsident Donald Trump und Meta-Chef Mark Zuckerberg lehnen dies hingegen ab.

Gericht: Gefühlte deutsche Identität begründet keinen Anspruch auf Grundsicherung

Eine gefühlte deutsche Identität begründet laut einer Gerichtsentscheidung keinen Anspruch auf Grundsicherungsleistungen. Ausländer ohne Aufenthaltsrecht hätten auch dann keinen Anspruch auf Grundsicherung, wenn sie sich selbst als Deutsche verstünden, entschied das baden-württembergische Landessozialgericht in Stuttgart laut Mitteilung vom Mittwoch im Eilverfahren.

Social Media Verbot: Von der Leyen schlägt Altersgrenze von 13 Jahren vor

Onlineplattformen wie Instagram, Snapchat und Tiktok könnten in der EU für Kinder unter 13 Jahren verboten werden. "Keine sozialen Netzwerke unter 13 Jahren, kein eigenes Nutzerkonto unter 15 Jahren", forderte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch in Straßburg. Am Donnerstag will sie einen konkreten Gesetzesvorschlag vorlegen, der dann in die Verhandlungen im Europaparlament und im Rat der EU-Länder geht.

Ex-Kanzler Scholz dabei: 37 frühere Spitzenpolitiker kritisieren weltweite Ungleichheit

Dutzende frühere Staats- und Regierungschefs aus aller Welt haben ihre Nachfolger in einem offenen Brief zur Eindämmung extremer Ungleichheit aufgerufen. "Die Kluft zwischen den Reichsten und den Ärmsten ist schlicht zu groß geworden", heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben, das der Nachrichtenagentur AFP vorlag, und zu dessen Unterzeichnern auch der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gehört.

Textgröße ändern: