The National Times - Trump: Schiffe beginnen mit Durchfahrt der Straße von Hormus

Trump: Schiffe beginnen mit Durchfahrt der Straße von Hormus


Trump: Schiffe beginnen mit Durchfahrt der Straße von Hormus

Nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen für ein Ende des Iran-Kriegs beginnen nach Angaben von US-Präsident Donald Trump Schiffe mit der Durchfahrt der Straße von Hormus. "Schiffe, viele von ihnen beladen mit Öl, beginnen, aus der Straße von Hormus herauszufahren", schrieb Trump am Montag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Die Tanker würden dabei die südliche Route wählen, die "absolut sicher" sei.

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Trump bezog sich damit vermutlich auf den nahe des Oman gelegenen Teil der strategisch wichtigen Meerenge. Die Straße von Hormus verläuft zwischen dem südlich gelegenen Oman und dem nördlich gelegenen Iran.

Trackingdaten zeigten am Montag aber nur sehr wenige Schiffe, die tatsächlich die Meerenge durchfuhren. So durchquerte nach Angaben des Schifffahrts-Analyseunternehmens Kpler der mit 60.000 Tonnen Flüssiggas beladene Tanker "Disha" auf dem Weg nach Indien die Meerenge.

Die USA und der Iran hatten sich am Sonntag auf eine Rahmenvereinbarung zur Beendigung des Iran-Kriegs geeinigt. Das Abkommen soll am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden und die Grundlage für weitere Gespräche zwischen Washington und Teheran bilden. Am Sonntag hatte Trump erklärt, die Straße von Hormus solle von Freitag an zunächst zur Räumung von Seeminen freigegeben werden.

Der Iran hatte die für den weltweiten Handel mit Öl und Flüssiggas wichtige Meerenge nach Beginn des Krieges mit den USA und Israel Ende Februar weitestgehend blockiert. Daraufhin stiegen die Ölpreise weltweit stark an. Der Iran führte zudem Gebühren für eine Durchfahrt von Schiffen ein.

Die USA pochen darauf, dass der Iran nach Wiedereröffnung der Straße von Hormus keine Gebühren erhebt. US-Vizepräsident JD Vance sagte am Montag im Sender CNBC, dies solle "langfristig" gelten. Details würden aber bei den "technischen Verhandlungen" nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens geklärt.

Das iranische Außenministerium wiederum erklärte am Montag, es gehe nicht um Gebühren für eine Durchfahrt an sich, sondern um Gebühren für maritime Dienstleistungen.

N.Roberts--TNT

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