The National Times - USA schaffen im Mai mehr Jobs als erwartet

USA schaffen im Mai mehr Jobs als erwartet


USA schaffen im Mai mehr Jobs als erwartet
USA schaffen im Mai mehr Jobs als erwartet / Foto: © AFP

In den USA haben Unternehmen im Mai mehr Arbeitsplätze geschaffen als von Experten erwartet. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg um 172.000, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,3 Prozent. Insgesamt waren 7,3 Millionen Menschen ohne Beschäftigung.

Textgröße ändern:

Zusätzliche Jobs entstanden demnach vor allem im Gesundheitssektor, bei anderen sozialen Dienstleistungen sowie im Bergbau und in der Öl- und Erdgasförderung. Bei Banken und Versicherungen war die Zahl der Beschäftigten dagegen rückläufig.

In dem neuen Bericht korrigierte das Arbeitsministerium zudem die Arbeitsmarktzahlen für März und April nach oben. Es seien insgesamt 93.000 Arbeitsplätze mehr entstanden als zuvor gemeldet, hieß es.

Viele Unternehmen stellten wieder ein, erklärte die Ökonomin der Bank Navy Federal Credit Union, Heather Long. Nach einem durchwachsenen vergangenen Jahr erfasse der Aufschwung fast alle Branchen mit Ausnahme von Tech-Konzernen und Finanzdienstleistern.

Seit dem erneuten Amtsantritt Trumps im Januar 2025 hatte sich die Beschäftigungslage zunächst verschlechtert. Die Arbeitslosenquote stieg zwischenzeitlich auf das höchste Niveau seit der Corona-Pandemie. Experten machten dafür unter anderem die Verunsicherung durch Trumps erratische Zollpolitik verantwortlich, aber auch den Abbau von Arbeitsplätzen durch Künstliche Intelligenz.

G.Waters--TNT

Empfohlen

Software für Phishingbetrug vermietet: Ermittler legen weltweit aktive Gruppe lahm

Ermittler aus Deutschland und den USA haben zum einen großangelegten Schlag gegen kriminelle Vermieter von weltweit tausendfach für Phishing-Betrugsattacken genutzter Software ausgeholt. Es seien mehr als 200 Server abgeschaltet und die zentrale Infrastruktur der Gruppierung namens Kratos dadurch zerschlagen worden, teilten das Bundeskriminalamt in Wiesbaden und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Montag mit. Zudem sei in Indonesien der Entwickler und technische Administrator gefasst worden.

IW-Untersuchung: Mieten steigen weiter - Wohnungsangebot sinkt

Wohnen ist vor allem für Mieterinnen und Mieter erneut teurer geworden. Die Angebotsmieten lagen im zweiten Quartal des Jahres 4,0 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln am Montag mitteilte. Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich jeweils um 0,8 Prozent, bei den Kaufpreisen könne "von einem neuen kräftigen Preisaufschwung" daher "bislang nicht gesprochen werden".

Auftakt zu Afrika-Reise: Wadephul dringt auf vertiefte Zusammenarbeit

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat sich vor einer mehrtägigen Afrika-Reise für eine engere Zusammenarbeit mit Schlüsselpartnern auf dem Kontinent ausgesprochen. "Wenn Krisen, Handelsbeschränkungen und globale Abschottungstrends die internationale Zusammenarbeit auf die Probe stellen, ist es an uns, unsere weltweiten Netze noch enger zu knüpfen – so auch mit wichtigen Partnern auf unserem Nachbarkontinent Afrika", sagte Wadephul am Montag vor seinem Abflug nach Mauretanien.

Deutsche Autoexporte nach China brechen ein - Auch weniger Maschinen ausgeführt

Die Exporte der deutschen Automobilindustrie nach China sind in den ersten Monaten dieses Jahres weiter eingebrochen. Von Januar bis Mai wurden Autos und Autoteile im Wert von 4,7 Milliarden Euro in die Volksrepublik ausgeführt und damit 26,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Inzwischen sind Autos nicht mehr die wichtigste Exportkategorie im Handel mit China.

Textgröße ändern: