The National Times - Erstmals Streik beim französischen Sportwarenhersteller Decathlon

Erstmals Streik beim französischen Sportwarenhersteller Decathlon


Erstmals Streik beim französischen Sportwarenhersteller Decathlon
Erstmals Streik beim französischen Sportwarenhersteller Decathlon / Foto: © AFP/Archiv

Beim französischen Sportartikelhändler Decathlon steht erstmals ein Streik an: Die Gewerkschaften haben für Samstag zu Protestaktionen aufgerufen, um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen einzufordern. "Unsere Löhne vor den Dividenden", heißt es in dem Aufruf, den Vertreter mehrerer Gewerkschaften am Dienstag unterstützten. Decathlon hatte 2025 seinen Gewinn um 16 Prozent auf 910 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz war um vier Prozent auf knapp 17 Milliarden Euro geklettert.

Textgröße ändern:

Zugleich stieg jedoch die Unzufriedenheit der Belegschaft. "Die Arbeitsbelastung wächst jeden Tag, in vielen Filialen und Lagern fehlt Personal, und es steigt der Druck, die Umsatzziele zu erreichen", betonen die Gewerkschaften. Gleichzeitig verschlechtere sich unter dem Einfluss der Inflation die Kaufkraft der Beschäftigten.

Ende Mai hatten etwa 1400 Beschäftigte eine Petition unterzeichnet, in der Decathlon angeprangert wird, seinen Gewinn "auf dem Rücken der Beschäftigten" zu machen.

Die Kette, die 2026 ihr 50-jähriges Bestehen feiert, verfügt weltweit über rund 1900 Filialen. In Frankreich gibt es derzeit gut 320 Geschäfte. Zu bekannten Eigenmarken zählen Quechua für Bergsport, Tribord für Wassersport, Kipsta für Mannschaftssport und Btwin für Fahrräder.

H.Davies--TNT

Empfohlen

Weißes Haus kritisiert Leitzinserhöhung der Fed

Das Weiße Haus hat die Leitzinserhöhung der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) kritisiert. Weiße-Haus-Sprecher Kush Desai sprach am Mittwoch im Sender Fox News von einer "eher unglücklichen Entscheidung". Die Fed habe aus Sicht der US-Regierung keine besonders überzeugende wirtschaftliche Begründung dafür geliefert.

Deutschland und Kanada wollen KI "im Dienste des Menschen" fördern

Eine KI "im Dienste des Menschen": Inmitten der Debatte über Gefahren durch Künstliche Intelligenz haben Deutschland und Kanada angekündigt, einen laut Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) "neuartigen" und "von Grund auf sicheren" Ansatz mit einer millionenschweren Förderung vorantreiben zu wollen. Der Schritt erfolge in einem "entscheidenden Moment", sagte der kanadische KI-Minister Evan Solomon am Mittwoch in Montréal. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte derweil an, mit KI-Firmen über eine langsamere Entwicklung beraten zu wollen.

US-Notenbank Fed erhöht Leitzins erstmals seit 2023 - Anstieg um 0,25 Punkte

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins erstmals seit gut drei Jahren erhöht. Die Fed hob den maßgeblichen Zinssatz am Mittwoch nach eigenen Angaben um 0,25 Prozentpunkte an, um die hohe Inflation einzudämmen. Der Zinssatz liegt damit nun in einer Spanne zwischen 3,75 bis 4,0 Prozent.

US-Zentralbank erhöht Leitzins erstmals seit 2023 - Anstieg um 0,25 Punkte

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins erstmals seit gut drei Jahren erhöht. Die Fed hob den maßgeblichen Zinssatz am Mittwoch nach eigenen Angaben um 0,25 Prozentpunkte an, um die hohe Inflation einzudämmen. Der Zinssatz liegt damit nun in einer Spanne zwischen 3,75 bis 4,0 Prozent.

Textgröße ändern: