The National Times - Auf Trumps Wunsch: US-Börsenaufsicht will keine Quartalsberichte mehr verlangen

Auf Trumps Wunsch: US-Börsenaufsicht will keine Quartalsberichte mehr verlangen


Auf Trumps Wunsch: US-Börsenaufsicht will keine Quartalsberichte mehr verlangen
Auf Trumps Wunsch: US-Börsenaufsicht will keine Quartalsberichte mehr verlangen / Foto: © AFP

Die US-Börsenaufsicht will auf Wunsch von Präsident Donald Trump die Berichtspflichten für Unternehmen lockern. Börsennotierte Konzerne sollen laut einem am Dienstag präsentierten Vorschlag nur noch alle sechs Monate ihre Geschäftszahlen vorlegen müssen und nicht mehr jedes Quartal. Die Öffentlichkeit hat nun 60 Tage Zeit zur Kommentierung.

Textgröße ändern:

Trump hatte die Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) bereits in seiner ersten Amtszeit im Jahr 2018 angewiesen, eine Abschaffung der vierteljährlichen Berichtspflicht zu prüfen. Der Immobilienunternehmer begründete dies mit "größerer Flexibilität" und niedrigeren Kosten.

Damit folgen die USA einem EU-Modell, das in der Transparenzrichtlinie festgeschrieben ist und seit 2015 gilt. Allerdings legen viele europäische Firmen weiter freiwillig Quartalsberichte vor, obwohl sie nur zu halbjährlichen Mitteilungen verpflichtet sind.

Die SEC kontrolliert den US-Wertpapierhandel. Sie war 1934 während der Wirtschaftskrise nach dem Börsencrash von 1929 gegründet worden.

Q.Marshall--TNT

Empfohlen

Einweihung von Deutschlands größtem Offshore-Windpark

64 Windräder, die rechnerisch rund 1,1 Millionen Haushalte mit Strom versorgen können: In der Nordsee ist Deutschlands bislang größter Offshore-Windpark entstanden. Zur Einweihungsfeier hat das Energieunternehmen EnBW am Donnerstag (14.30 Uhr) nach Hamburg geladen. Angemeldet hat sich unter anderen Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD).

Glücksspiele im Internet: BGH verhandelt über verlorene Wetteinsätze

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe befasst sich am Donnerstag (10.00 und 12.00 Uhr) erneut mit dem Thema Glücksspiele im Internet. In zwei Verhandlungen geht es um Spieler, die von Anbietern aus Malta verlorene Einsätze zurückfordern. Zahlreiche solcher Fälle liegen bei deutschen Gerichten - der BGH will die wichtigen Fragen nun grundsätzlich klären. (Az. I ZR 216/25 und I ZR 78/25)

Von der Leyen stellt Gesetzesvorschlag für Social-Media-Verbot vor

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellt am Donnerstag (ab 10.00 Uhr) in Straßburg einen Gesetzesvorschlag für ein EU-weites Social-Media-Verbot für Kinder unter 13 Jahren vor. Das Gesetz soll darüber hinaus vorsehen, dass 13- und 14-Jährige nur Profile mit eingeschränkten Funktionen erstellen können. Von der Leyen hatte ihre Pläne am Mittwoch bereits angekündigt, die Details sollen nun im Gesetzesvorschlag folgen.

Weißes Haus kritisiert Leitzinserhöhung der Fed

Das Weiße Haus hat die Leitzinserhöhung der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) kritisiert. Weiße-Haus-Sprecher Kush Desai sprach am Mittwoch im Sender Fox News von einer "eher unglücklichen Entscheidung". Die Fed habe aus Sicht der US-Regierung keine besonders überzeugende wirtschaftliche Begründung dafür geliefert.

Textgröße ändern: