The National Times - "Gestiegene Nachfrage": Tesla will in Grünheide 1000 Beschäftigte neu einstellen

"Gestiegene Nachfrage": Tesla will in Grünheide 1000 Beschäftigte neu einstellen


"Gestiegene Nachfrage": Tesla will in Grünheide 1000 Beschäftigte neu einstellen
"Gestiegene Nachfrage": Tesla will in Grünheide 1000 Beschäftigte neu einstellen / Foto: © AFP

Der US-Elektroautobauer Tesla will in seinem Werk im brandenburgischen Grünheide bis Ende Juni 1000 neue Arbeitsplätze schaffen. Erste Einstellungen seien bereits ab Mai geplant, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Tesla wolle seine Wochenproduktion "um circa 20 Prozent steigern", weil die Nachfrage nach dem Model Y gestiegen sei.

Textgröße ändern:

Voraussichtlich rund 500 Beschäftigte, die derzeit in Leiharbeit bei Tesla arbeiten, sollen im Laufe des Jahres in feste, unbefristete Arbeitsverhältnisse übernommen werden, teilte Tesla weiter mit. Zudem habe das Unternehmen bereits die Suche nach mehreren hundert neuen Mitarbeitenden für die Batteriezellfertigung begonnen. Die Produktion soll in der ersten Jahreshälfte 2027 beginnen.

Aktuell arbeiten nach Unternehmensangaben 10.700 Menschen in der Tesla-Fabrik in Brandenburg. Sie war vor rund vier Jahren eröffnet worden; im April 2024 arbeiteten dort noch rund 12.500 Menschen.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg, Marcel Penquitt, begrüßte die Ankündigung von Tesla als "echten Gewinn" für die Region Oder-Spree sowie für das gesamte Land Brandenburg. Das Bundesland werde als Industriestandort für Elektromobilität immer wichtiger. "Die Transformation der Automobilindustrie läuft und wir haben die Chance, sie aktiv zu prägen, statt ihr nur hinterherzulaufen." Penquitt forderte die Bundesregierung auf, für "bezahlbare, verlässliche Energie" zu sorgen.

F.Lim--TNT

Empfohlen

Orange ist für alle Baumärkte da

Die Baumarktkette Obi kann keinen Markenschutz für die Farbe Orange beanspruchen. Verbraucher sehen die Farbe nicht als Hinweis auf ein bestimmtes Unternehmen, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag entschied. Die beiden Obi-Konkurrenten Hornbach und Globus hatten somit vor Gericht Erfolg. (Az. I ZB 58/25)

Diesel so teuer wie nie: Spritpreise klettern weiter

An den Zapfsäulen erklimmen die Preise für Autofahrerinnen und Autofahrer weiter Rekordhöhen: Am Mittwoch erreichte auch der Preis für einen Liter Diesel mit im Tagesdurchschnitt 2,453 Euro einen neuen Höchstwert, wie der ADAC am Donnerstag mitteilte. Der bisherige Rekord war am 7. April verzeichnet worden.

Aufholjagd bei industrieller KI: Europa macht bei Investitionen Boden gut

Bei Künstlicher Intelligenz (KI) droht Europa bei großen Sprachmodellen wie ChatGPT und Co. den Anschluss zu verlieren - bei industrieller KI gibt es laut einer Studie jedoch eine Aufholjagd: Die Investitionen in KI-Anwendungen, die in der Realwirtschaft zum Einsatz kommen, stiegen im ersten Halbjahr auf rund 6,8 Milliarden Euro, wie das Beratungsunternehmen McKinsey und das Software-Branchennetzwerk Boardwave am Donnerstag mitteilten. Damit erreichten die Investitionen 44 Prozent des US-Niveaus - vier Mal so viel wie noch 2018.

Neues Allzeithoch: Auftragsbücher der Industrie füllen sich weiter

Angetrieben von einer boomenden Nachfrage nach Militärfahrzeugen, Flugzeugen, Schiffen und Zügen hat der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ein neues Allzeithoch erreicht. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, legten die Aufträge im Juli um 1,5 Prozent zum Vormonat zu. Gegenüber dem Vorjahresmonat Juli 2025 betrug das Plus sogar 10,9 Prozent.

Textgröße ändern: