The National Times - Pilotenstreik bei der Lufthansa: Viele Maschinen bleiben am Boden

Pilotenstreik bei der Lufthansa: Viele Maschinen bleiben am Boden


Pilotenstreik bei der Lufthansa: Viele Maschinen bleiben am Boden

Der Flugbetrieb der Lufthansa ist wegen eines Pilotenstreiks stark beeinträchtigt. Auf Basis eines Sonderflugplans könne am Montag und Dienstag rund jeder dritte Kurzstreckenflug und jeder zweite Langstreckenflug planmäßig stattfinden, sagte ein Konzernsprecher der Nachrichtenagentur AFP. Bei der Lufthansa-Tochter Eurowings, wo die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) zu einem eintägigen Streik aufgerufen hatte, liegt die Quote demnach bei rund 60 Prozent.

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Die VC hatte am späten Samstagnachmittag zu 48-stündigen Arbeitsniederlegungen bei der Kernmarke Lufthansa, ihrer Frachttochter Cargo sowie der Cityline aufgerufen. Bei Eurowings wird demnach 24 Stunden lang gestreikt. Die Pilotengewerkschaft fordert Verbesserungen bei der betrieblichen Altersvorsorge der Piloten und kritisiert fehlende Gesprächsbereitschaft der Lufthansa.

"Lufthansa arbeitet mit Hochdruck daran, die Auswirkungen für unsere Fluggäste so gering wie möglich zu halten", erklärte der Konzern. "Wir versuchen, so viele Flüge wie möglich von anderen Airlines der Lufthansa Group und Partner-Airlines durchführen zu lassen." Zur Lufthansa gehören ein Reihe weiterer Airlines wie Swiss, Brussels, Austrian und Ita Airways.

Nach Angaben des Konzernsprechers können über alle Airlines gesehen an den beiden Streiktagen rund 75 Prozent aller Flüge stattfinden. Die VC hatte angekündigt, wegen der "aktuellen Situation im Nahen Osten" Flüge aus Deutschland in mehrere Länder vom Streik auszunehmen - nämlich nach Aserbaidschan, Ägypten, Bahrain, Irak, Israel, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate.

Der Konzern kritisierte den Streikaufruf deutlich. Die Kernforderung der Gewerkschaft "nach Verdopplung einer ohnehin schon überdurchschnittlichen und exzellenten betrieblichen Altersvorsorge ist absurd und unerfüllbar", erklärte das Unternehmen. Passagiere forderte der Konzern auf, sich über ihren Flugstatus zu informieren. Erst am Freitag waren wegen eine Streiks des Kabinenpersonals viele Lufthansa-Flüge ausgefallen. Dazu hatte die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) aufgerufen.

F.Adams--TNT

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