The National Times - Hohe Preise: Verbrauch von Fruchtsaft sinkt - Gemüsesaft legt zu

Hohe Preise: Verbrauch von Fruchtsaft sinkt - Gemüsesaft legt zu


Hohe Preise: Verbrauch von Fruchtsaft sinkt - Gemüsesaft legt zu
Hohe Preise: Verbrauch von Fruchtsaft sinkt - Gemüsesaft legt zu / Foto: © AFP/Archiv

Im vergangenen Jahr ist in Deutschland weniger Fruchtsaft getrunken worden. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Fruchtsäften und Nektaren ging um sechs Prozent auf gut 20 Liter pro Person zurück, wie der Verband der deutschen Fruchtsaftindustrie (VdF) am Dienstag mitteilte. Der Verband führt dies auf die gestiegenen Preise etwa für Orangensaft zurück.

Textgröße ändern:

Bei Gemüsesaft gab es den Angaben nach hingegen einen deutlichen Anstieg um zehn Prozent. Dennoch ist Gemüsesaft mit einem Verzehr von 2,2 Litern pro Kopf deutlich weniger beliebt als Fruchtsaft.

"Die insgesamt rückläufige Entwicklung beim Fruchtsaft ist vor allem auf gestiegene Preise zurückzuführen", erklärte VdF-Geschäftsführer Klaus Heitlinger. Gleichzeitig zeichne sich beim Orangensaft eine Entspannung ab, die Preise dürften wieder zurückgehen.

Das EU-Handelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten bewertet der Verband grundsätzlich positiv. Mit deutlich niedrigeren Preisen sei deshalb aber nicht zu rechnen: "Die vorgesehenen Zollsenkungen für Orangensaft sollen voraussichtlich ab Mai 2026 über einen Zeitraum von acht Jahren schrittweise umgesetzt werden und dürften die Preise nur gering beeinflussen."

Beim Apfelsaft profitierte die Branche dem Verband zufolge im vergangenen Jahr von einer guten europäischen Ernte sowie einer ungewöhnlich hohen Streuobsternte.

P.Barry--TNT

Empfohlen

US-Tech-Aktien sacken ab - Anleger befürchten Blase

Die Aktien großer US-Tech-Unternehmen sind zum Wochenende hin abgesackt. Der Tech-Index Nasdaq gab zum Handelsbeginn in den USA am Freitag um ein Prozent nach. Hintergrund sind Sorgen, dass die hohen Kurse im Zuge der Entwicklung Künstlicher Intelligenz sich als Blase entpuppen könnten.

Niedersachsens Ministerpräsident Lies gegen radikale Sparpläne bei VW

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hat sich gegen radikale Sparpläne beim Autokonzern Volkswagen gestellt. "Die Zukunft von Volkswagen wird nicht dadurch gewonnen, dass man immer neue Werksschließungen oder immer größere Stellenabbauprogramme in den Fokus stellt", erklärte er am Freitag. Medienberichten zufolge plant VW einen radikalen Konzernumbau mit massive Stellenstreichungen und mehreren Werksschließungen in Deutschland.

Stuttgart 21 wird noch teurer und noch später fertig

Das Bahn-Großprojekt Stuttgart 21 wird noch teurer und noch später fertig. Die Deutsche Bahn verschob die Inbetriebnahme des neuen Tiefbahnhofs am Freitag offiziell auf 2031. Alle Elemente des Projektes - weitere Bahnhöfe und Tunnel im Großraum Stuttgart - sollen erst bis Dezember 2033 fertiggestellt werden. Die erwarteten Kosten erhöhen sich um weitere drei Milliarden, wie Bahn-Chefin Evelyn Palla mitteilte.

Wadephul reist in die USA und nach Südamerika - Gespräche über Mercosur geplant

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) reist Anfang der kommenden Woche in die USA und nach Südamerika. Am Montag trifft er zuerst seinen US-Kollegen Marco Rubio in Washington, wie ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Freitag in Berlin sagte. Bei den Gesprächen soll es demnach um die Lage im Nahen Osten und die weitere Unterstützung der Ukraine gehen. Im Anschluss reist Wadephul weiter in die paraguayische Hauptstadt Asunción.

Textgröße ändern: