The National Times - Zahl der Eier von Hennen aus Freiland- oder Ökohaltung erneut gestiegen

Zahl der Eier von Hennen aus Freiland- oder Ökohaltung erneut gestiegen


Zahl der Eier von Hennen aus Freiland- oder Ökohaltung erneut gestiegen
Zahl der Eier von Hennen aus Freiland- oder Ökohaltung erneut gestiegen / Foto: © AFP

Die Zahl der Eier von Legehennen im Freiland oder in ökologischer Haltung hat in Deutschland im vergangenen Jahr erneut zugelegt. In der Freilandhaltung wurden 2025 3,4 Milliarden Eier erzeugt, das ist ein Anstieg um 5,2 Prozent oder 167 Millionen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Die Öko-Halter verzeichneten einen Anstieg ihrer Eierproduktion um 4,1 Prozent oder 79 Millionen auf 2,0 Milliarden.

Textgröße ändern:

Freiland- und Ökohaltung machen mit 24,7 Prozent beziehungsweise 14,6 Prozent einen wachsenden, aber vergleichsweise kleinen Anteil an der Eierproduktion aus, wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte. Die Bodenhaltung blieb mit 57,6 Prozent die "dominierende Haltungsform" - allerdings sank ihr Anteil im Vorjahresvergleich erneut leicht um 0,4 Prozentpunkte.

Auf die Kleingruppen- und Käfighaltung entfiel noch ein kleiner Anteil von 3,1 Prozent. Seit 2010 ist diese Haltungsform in Deutschland verboten, "wobei bestehende Betriebe die Haltung in Kleingruppen und ausgestalteten Käfigen noch bis Ende 2025 weiterführen durften", wie das Statistikamt erklärte. Dementsprechend sank 2025 sowohl die Zahl der Tiere in dieser Haltung als auch die Zahl der darin produzierten Eier weiter.

Insgesamt wurden den Angaben zufolge 2025 rund 13,7 Milliarden Eier in Deutschland erzeugt. Im Jahresdurchschnitt 2025 hielten die erfassten Betriebe den Angaben nach 45,2 Millionen Legehennen, die im Schnitt jeweils 304 Eier legten.

S.Clarke--TNT

Empfohlen

Reiche-Berater gegen staatliche Entlastungen bei Spritpreisen

Das Beratergremium von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat sich gegen Entlastungen bei den Spritpreisen ausgesprochen. Kurzfristige Eingriffe in den Markt wie Preisbremsen, eine Übergewinnsteuer oder ein Tankrabatt sollten "unbedingt vermieden werden", erkärten die Ökonomen. Auch eine Schwächung des europäischen Emissionshandels, also Veränderungen bei der CO2-Bepreisung, lehnen sie demnach ab.

Konjunkturforscher Schmidt: "Inflation könnte in diesem Jahr auf sechs Prozent steigen"

Der Konjunktur-Chef des RWI-Leibniz-Institutes, Torsten Schmidt, hat im Fall einer langen Dauer des Iran-Krieges vor einer hohen Inflation gewarnt. "Bei einem längeren Krieg könnte die Inflation in diesem Jahr vorübergehend auf sechs Prozent steigen", sagte Schmidt der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). "Dann ist das Wirtschaftswachstum weg, Deutschland würde in das vierte Jahr der Rezession rutschen."

Hubig will Einmal-täglich-Regel bei Spritpreisen mindestens ein Jahr

Justiz- und Verbraucherschutzministerin Stefanie Hubig (SPD) will die geplante Einmal-täglich-Regel Spritpreiserhöhung mindestens ein Jahr lang anwenden. Sie gehe davon aus, dass die Regelung "mindestens jetzt erst mal für ein Jahr" gelte, sagte sie in dem am Freitag veröffentlichten Berlin Playbook Podcast des Nachrichtenportals Politico.

Otter statt Churchill? Streit um neue Geldscheine in Großbritannien

Wildtiere statt historischer Persönlichkeiten: Auf den britischen Banknoten für 10, 20 und 50 Pfund sollen statt der Porträts des früheren Premierministers und Weltkriegshelden Winston Churchill und weiterer prominenter Briten künftig Tiere und Pflanzen abgedruckt werden. Die von der britischen Nationalbank verkündete Entscheidung löste am Donnerstag in Teilen der britischen Politik Empörung aus.

Textgröße ändern: