The National Times - Bahn will mehr Reinigungs- und Wartungspersonal in ICE-Zügen einsetzen

Bahn will mehr Reinigungs- und Wartungspersonal in ICE-Zügen einsetzen


Bahn will mehr Reinigungs- und Wartungspersonal in ICE-Zügen einsetzen
Bahn will mehr Reinigungs- und Wartungspersonal in ICE-Zügen einsetzen / Foto: © POOL/AFP

Die Deutsche Bahn will der Forderung des Bundes nach saubereren Zügen und verlässlicherer Bordgastronomie im Fernverkehr vor allem mit mehr Personal nachkommen. Toiletten und Teppiche in den Zügen sollen so künftig häufiger gereinigt werden, wie die Bahn am Freitag mitteilte. Zudem sollen die Kaffeemaschinen und Toiletten häufiger gewartet werden.

Textgröße ändern:

Die Bahn stellte gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) ihr Sofortprogramm für mehr Komfort im Fernverkehr vor. Insbesondere auf vielgenutzten Verbindungen soll demnach künftig mehr Reinigungspersonal mitfahren. An einigen "Knotenbahnhöfen" stünden zudem künftig "Sonderreinigungstrupps" bereit. Die Teppichböden in den Zügen sollen außerdem häufiger spezialgereinigt werden.

Damit Speisen und Getränke in den Bordbistros und Bordrestaurants zuverlässiger verfügbar sind, will die Bahn den Angaben nach die Logistikprozesse "optimieren". Speziell die Verfügbarkeit von Kaffee soll durch "mobile Instandhaltungseinheiten" gesichert werden, die anfällige Bauteile in den Kaffeemaschinen wartet.

"Diese Fachexperten stehen an vier Knotenbahnhöfen - in Frankfurt, München, Hamburg und Berlin - auf Abruf", erklärte die Bahn. "Neben Reparaturen im Bordbistro sorgen sie auch dafür, Schäden in den Zugtoiletten schnell und wirksam zu beheben."

"Die Fahrgäste werden feststellen: Es tut sich was in den Fernverkehrszügen", versprach DB-Fernverkehrchef Michael Peterson. Die Maßnahmen kosten demnach rund 20 Millionen Euro.

Verkehrsminister Schnieder hatte das Sofortprogramm im Zuge seiner Strategie für die Bahn eingefordert, als er im September auch die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla vorgestellt hatte. Die DB sollte demnach zwei weitere Sofortprogramme vorlegen. Im Januar leitete sie bereits ihren Plan für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen ein. Nun soll noch ein Sofortprogramm für bessere Kundenkommunikation folgen.

P.Barry--TNT

Empfohlen

Frankreichs Premier Lecornu will 54 Milliarden Euro einsparen

Der französische Premierminister Sébastien Lecornu plant im kommenden Jahr Einsparungen in Höhe von 54 Milliarden Euro. Dabei solle die Steuerlast gleich bleiben, sagte Lecornu in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der Zeitung "Le Figaro". Für 2027 strebe er ein Defizit von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts an, sagte Lecornu - ein Ziel, das Finanz- und Wirtschaftsminister Roland Lescure vor wenigen Tagen noch als unrealistisch bezeichnet hatte.

Merz: Bas-Plan gegen Sozialmissbrauch am Mittwoch im Kabinett

Das Bundeskabinett wird den Aktionsplan zur Bekämpfung von Sozialleistungsmissbrauch in der kommenden Woche auf den Weg bringen. In der nächsten Sitzung am Mittwoch komme der Plan auf die Kabinettsliste, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag in Berlin. "Damit unser Sozialstaat für die da ist, die ihn wirklich brauchen. und nicht für diejenigen, die ihn ausnutzen." Der Plan von Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD), der sich vor allem gegen Sozialleistungsmissbrauch durch EU-Bürger richtet, stieß bei Verbänden auf ein gemischtes Echo.

Merz verteidigt Reformkurs: "Wir holen nach, was wir längst hätten machen müssen"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die geplanten Sozialreformen verteidigt und dabei insbesondere junge Menschen in den Blick genommen. "Wir holen jetzt nach, was wir längst hätten machen müssen", sagte Merz am Donnerstag in Berlin. "Und die Sozialdemokraten gehen mit uns diesen Weg."

Drohender Streik: Micron-Beschäftigte in Taiwan lehnen Bonus von 68 Monatsgehältern ab

Angesichts eines drohenden Streiks hat der US-Chiphersteller Micron Technology seinen Beschäftigten in Taiwan eine Bonuszahlung von 68 Monatsgehältern angeboten - der Belegschaft ist das aber nicht genug. Hunderte Beschäftigte folgten am Donnerstag einem Aufruf der Gewerkschaften und versammelten sich zu einer Protestkundgebung am Micron-Werk in Taoyuan.

Textgröße ändern: