The National Times - Bieterkampf: Warner Bros. nennt Paramount-Angebot besser und gibt Netflix Frist

Bieterkampf: Warner Bros. nennt Paramount-Angebot besser und gibt Netflix Frist


Bieterkampf: Warner Bros. nennt Paramount-Angebot besser und gibt Netflix Frist
Bieterkampf: Warner Bros. nennt Paramount-Angebot besser und gibt Netflix Frist / Foto: © AFP/Archiv

Der Bieterkampf um den US-Film- und Medienkonzern Warner Bros. Discovery (WBD) ist weiter offen. Der WBD-Vorstand nannte das letzte Angebot von Paramount Skydance am Donnerstag "überlegen". Warner Bros. räumte dem bisher bevorzugten Mitbieter Netflix aber eine Frist von vier Geschäftstagen ein, um nachzulegen.

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Nach Ablauf dieses Zeitraums wäre WBD berechtigt, die Netflix-Fusionsvereinbarung zu kündigen, hieß es in einer Erklärung des Film- und Medienkonzerns. Dies gelte für den Fall, dass der Paramount-Vorschlag auch nach einer neuen Netflix-Offerte ein "überlegenes Unternehmensangebot" darstelle.

Paramount bot zuletzt rund 110 Milliarden Dollar für Warner Bros. (gut 93 Milliarden Euro). Das entspricht 31 Dollar pro Aktie statt dem letzten Angebot von 30 Dollar. Der Streamingdienst Netflix bietet 83 Milliarden Dollar.

Paramount will die gesamte WBD-Gruppe inklusive Fernsehsender kaufen, dazu gehört CNN. Netflix will dagegen nur das Filmgeschäft sowie den Streamingdienst HBO erwerben. Am 20. März sollen die WBD-Aktionärinnen und -Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung über die Zukunft des Konzerns entscheiden.

Der Bieterkampf hat auch eine politische Seite: Netflix-Mitgründer Reed Hastings gilt in den USA als einer der größten Spender der oppositionellen Demokraten. Paramount-Chef David Ellison und sein Vater Larry Ellison, seinerseits Chef des Softwareanbieters Oracle, unterstützen dagegen US-Präsident Donald Trump.

T.Hancock--TNT

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