The National Times - Kinderzahnpasta im Test: Drei Produkte mit Bestnoten gleichzeitig günstig

Kinderzahnpasta im Test: Drei Produkte mit Bestnoten gleichzeitig günstig


Kinderzahnpasta im Test: Drei Produkte mit Bestnoten gleichzeitig günstig
Kinderzahnpasta im Test: Drei Produkte mit Bestnoten gleichzeitig günstig / Foto: © AFP/Archiv

Guter Kariesschutz für Kinder muss nicht teuer sein: Die Stiftung Warentest bescheinigte drei Kinderzahnpasten die Note "Sehr gut", die zugleich zu den günstigsten im Test gehörten. Insgesamt untersuchte die Stiftung 18 Produkte: Fünf erhielten die beste Note, sieben die Note "Gut", wie Stiftung Warentest am Dienstag mitteilte. Sechs Pasten fielen durch, darunter die teuerste für rund elf Euro pro 100 Milliliter.

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Grund dafür: Diese Zahnpasten enthalten zu wenig oder gar kein Fluorid. Damit böten sie keinen ausreichenden Schutz vor Karies, betonte die Stiftung Warentest. Die teuerste Zahncreme im Test enthält demnach weniger als die Hälfte der empfohlenen Menge. Fünf weitere Produkte verzichten komplett auf Fluorid und enthalten stattdessen Stoffe wie Hydroxylapatit oder Xylit. Deren Wirksamkeit als Fluorid-Ersatz sei wissenschaftlich aber nicht ausreichend belegt, erklärte Stiftung Warentest.

Die Warentester gaben auch allgemeine Tipps: So kommt es auf die richtige Dosierung der Zahnpasta an - bis zum zweiten Geburtstag sollte eine reiskorngroße Menge verwendet werden, danach bis zum sechsten Geburtstag eine erbsengroße Portion. Produkte mit kleinen Tubenöffnungen erleichtern das genaue Dosieren. Tuben mit großen Öffnungen erhielten Abzüge in der Handhabung. Ab dem sechsten Geburtstag sollte auf Junior-Zahnpasta oder Universal-Zahncreme umgestellt werden, da bleibende Zähne mehr Fluorid brauchen als Milchzähne.

Verzichtbar sind laut Stiftung Warentest umweltkritische Inhaltsstoffe wie EDTA, der die Trinkwasserqualität beeinträchtigen kann, oder Substanzen, die schwer abbaubar sind.

R.T.Gilbert--TNT

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