The National Times - In Marokko in Brunnen gefallener Fünfjähriger ist tot

In Marokko in Brunnen gefallener Fünfjähriger ist tot


In Marokko in Brunnen gefallener Fünfjähriger ist tot
In Marokko in Brunnen gefallener Fünfjähriger ist tot

Der fünfjährige Junge, der in Marokko vor vier Tagen in einen tiefen Brunnen gefallen war, ist tot. Rettungskräfte fanden den kleinen Rayan nach offiziellen Angaben am Samstagabend tot auf dem Grund des ausgetrockneten Brunnens. König Mohammed VI. habe bereits die Eltern des Jungen angerufen, teilte das Königshaus mit.

Textgröße ändern:

Der fünfjährige Rayan war am Dienstag in einen engen Brunnenschacht in der Nähe seines Elternhauses in einem abgelegenen Dorf im Norden Marokkos gefallen. Der Unfall sei "in einem Moment der Unachtsamkeit" passiert, erzählte Rayans Vater. Er habe den Brunnen gerade instandsetzen wollen.

Da der Brunnen einen Durchmesser von nur 45 Zentimeter hat, konnten die Rettungskräfte nicht direkt in den Brunnen hinabsteigen. Stattdessen gruben sie bis Freitag ein 28 Meter tiefes Loch und begannen dann, einen Verbindungstunnel zu dem Brunnen zu graben. Ab Samstagnachmittag bewegten sie sich dann auf die Stelle zu, an der sie den kleinen Jungen vermuteten. Am Abend entdeckten sie dann den leblosen Körper am Grund des Brunnens.

Ganz Marokko hatte das Schicksal des kleinen Rayan mit großer Anteilnahme verfolgt. Das Unglück, der auch weltweit Mitgefühl hervorrief, erinnert an das Schicksal des zweijährigen Julen in Spanien 2019: Der Junge war damals 100 Meter tief in ein Bohrloch von nur 25 Zentimeter Durchmesser gefallen. Auch er konnte nach 13 Tagen nur noch leblos geborgen werden.

F.Lim--TNT

Empfohlen

Nach Trumps Ultimatum: EU setzt Zolldeal um

Nach monatelangen Verhandlungen und wiederholten Drohungen von US-Präsident Donald Trump ist der Weg für die Umsetzung einer Zollvereinbarung zwischen der EU und den USA frei. Vertreter aus dem Europaparlament und dem Rat der 27 EU-Länder einigten sich in der Nacht zum Mittwoch in Straßburg darauf, europäische Zölle auf US-Industriewaren abzuschaffen. Die EU ist nun auf Kurs, eine von Trump gesetzte Frist einzuhalten.

Zolldeal mit den USA: EU-Verhandler gehen in womöglich letzte Verhandlungsrunde

Unter dem Druck wiederholter Drohungen von US-Präsident Donald Trump verhandeln Vertreter aus dem Europaparlament und dem Rat der 27 EU-Länder in Straßburg über die Umsetzung einer Vereinbarung aus dem vergangenen Jahr. Dabei geht es am Dienstagabend um eine Abschaffung europäischer Zölle auf US-Industriewaren, welche die EU Trump zugesagt hat. Mehrere Teilnehmer äußerten sich im Vorfeld optimistisch für eine Einigung.

US-Schuldenaufnahme verteuert sich weiter - Renditen auf 19-Jahres-Hoch

Die USA müssen immer mehr für die Schuldenaufnahme bezahlen. Die Rendite für US-Anleihen mit 30-jähriger Laufzeit stieg am Dienstag zeitweise auf 5,18 Prozent, das war der höchste Stand seit 2007. Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs waren die Renditen deutlich gestiegen.

Hilfe für die Industrie: Europaparlament beschließt höhere EU-Stahlzölle

Als Hilfe für die europäische Industrie im Wettbewerb mit den USA und China erhebt die EU künftig mehr Stahlzölle. Das Europaparlament beschloss am Dienstag in Straßburg, dass pro Jahr künftig eine deutlich geringere Menge Stahl zollfrei in die EU eingeführt werden darf. Darüber hinaus wird ein höherer Zollsatz von 50 Prozent anstelle von bisher 25 Prozent fällig.

Textgröße ändern: