The National Times - Günstige Witterungsbedingungen: Rekord-Beerenernte in Deutschland

Günstige Witterungsbedingungen: Rekord-Beerenernte in Deutschland


Günstige Witterungsbedingungen: Rekord-Beerenernte in Deutschland
Günstige Witterungsbedingungen: Rekord-Beerenernte in Deutschland / Foto: © AFP

So viele Heidelbeeren, Johannisbeeren und Himbeeren wie nie seit Beginn der Zählung 2012 sind im vergangenen Jahr in Deutschland geerntet worden. Insgesamt lag die Strauchbeerenernte bei 45.700 Tonnen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Die Anbaufläche ging dabei im Vorjahresvergleich sogar leicht um zwei Prozent zurück auf rund 9000 Hektar.

Textgröße ändern:

Angebaut wird vor allem die Heidelbeere: Sie wuchs im vergangenen Jahr auf 3450 Hektar. Die Ernte war 14,4 Prozent höher als 2024, wie die Statistiker mitteilten, insgesamt waren es 17.300 Tonnen.

2024 war allerdings auch ein durch Spätfröste und Trockenheit geprägtes schlechtes Erntejahr. Deshalb stieg die Ernte von roten und weißen Johannisbeeren 2025 im Vergleich zum Vorjahr um rund 37 Prozent, die von schwarzen Johannisbeeren sogar um über 100 Prozent. Nur die Himbeerernte fiel schlechter aus als 2024.

Fast ein Drittel der gesamten Anbaufläche für Strauchbeeren wurde im vergangenen Jahr ökologisch bewirtschaftet. Geerntet wurden rund 6000 Tonnen, also 13 Prozent der gesamten Ernte. Ökologisch angebaut werden vor allem Aroniabeeren, Heidelbeeren und Sanddorn.

A.Parker--TNT

Empfohlen

Kanada startet neues Projekt für Öl-Pipeline Richtung Westküste

Kanada hat ein neues Pipeline-Projekt für den Transport von Öl aus Alberta an die Westküste des Landes gestartet. Das Vorhaben sei nun offiziell bei den Bundesbehörden eingereicht worden, sagte Premierminister Mark Carney am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Regierungschefin von Alberta, Danielle Smith, in Calgary. Die westliche Provinz British Columbia hatte sich lange gegen das Projekt gewehrt, willigte nun jedoch ein.

KI-Boom treibt Marktwert: Wertvollste Unternehmen weltweit noch wertvoller

Die wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt haben ihren Marktwert im ersten Halbjahr weiter deutlich gesteigert. Zusammengenommen waren die 100 teuersten Unternehmen weltweit Ende Juni 61,9 Billionen Dollar wert - 18 Prozent mehr als zu Jahresbeginn, wie die Beratungsfirma EY am Freitag mitteilte. Besonders stark entwickelten sich erneut große US-Techkonzerne vor dem Hintergrund des KI-Booms.

Bericht: Höhere Reichensteuer würde Wirtschaft jährlich zwei Milliarden Euro kosten

Die von der Bundesregierung geplante Anhebung der Reichensteuer würde die Wirtschaft einem Bericht zufolge mit zusätzlich zwei Milliarden Euro jährlich belasten. Diese Zahl ergebe sich aus einer ersten Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, berichtete die "Zeit". "Kein Unternehmen wird deswegen in die Insolvenz schlittern, aber diese finanzielle Mehrbelastung sorgt sicherlich nicht für zusätzliches Wachstum", sagte IW-Steuerexperte Tobias Hentze.

Presse: OpenAI prüft fünfprozentige Beteiligung der US-Regierung

OpenAI prüft einem Pressebericht zufolge einen staatlichen Einstieg der USA. Die "Financial Times" (FT) berichtete am Donnerstag, das Unternehmen für Künstliche Intelligenz (KI) könnte der US-Regierung eine fünfprozentige Beteiligung anbieten. OpenAI-Chef Sam Altman habe dies bereits mit Präsident Donald Trump und Finanzminister Scott Bessent diskutiert, berichtete die "FT" unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Kreise.

Textgröße ändern: