The National Times - Konzernchefs von VW und Stellantis fordern Bonus für E-Autos "Made in Europe"

Konzernchefs von VW und Stellantis fordern Bonus für E-Autos "Made in Europe"


Konzernchefs von VW und Stellantis fordern Bonus für E-Autos "Made in Europe"
Konzernchefs von VW und Stellantis fordern Bonus für E-Autos "Made in Europe" / Foto: © AFP

Europas größte Autobauer - der Volkswagen-Konzern und Stellantis - fordern mehr Unterstützung für heimische Elektroautos. "Jedes Elektrofahrzeug 'Made in Europe' sollte einen CO2-Bonus erhalten", schrieben die beiden Vorstandschefs Oliver Blume und Antonio Filosa in einem am Donnerstag veröffentlichten Gastbeitrag für das "Handelsblatt" sowie die Zeitungen "Les Echos" aus Frankreich und "Il Sole 24 Ore" aus Italien. Ziel sei es, Investitionen zu stärken und Wettbewerbsnachteile auszugleichen.

Textgröße ändern:

Jedes Fahrzeug, das die Kriterien "Made in Europe" erfülle, solle ein spezielles Label erhalten und Anspruch auf Vorteile wie Kaufprämien oder bevorzugten Zugang zu öffentlichen Aufträgen bekommen, plädierten die Konzernchefs und warben für intelligente Anreize für eine nachhaltige Entwicklung der europäischen Produktion.

So sollten die "Made in Europe"-gelabelten E-Autos auch bei der Flottenbilanzierung bevorzugt werden. Dadurch werde die Automobilindustrie dazu ermutigt, ihre Produktion in der EU aufrechtzuerhalten und die durch entgangene Strafen eingesparten Milliarden wieder in Investitionen vor Ort zu stecken, argumentierten Blume und Filosa.

Hintergrund ist, dass die europäischen Autobauer insbesondere bei Elektromobilität einem verstärkten internationalen Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind - auch durch Hersteller aus Ländern, in denen laut Blume und Filosa Vorgaben und Sozialstandards weniger anspruchsvoll sind als in Europa. Zum VW-Konzern gehören neben der Marke Volkswagen unter anderem Skoda, Seat und Audi, zu Stellantis Marken wie Peugeot, Fiat und Opel.

T.Bailey--TNT

Empfohlen

Spahn verteidigt Attest-Pflicht - Klingbeil verspricht "vernünftige Regelung"

Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat die Koalitionsentscheidung zur Einführung einer verpflichtenden Krankschreibung verteidigt. Die Pflicht zur Vorlage eines Attests ab dem ersten Krankheitstag werde die Zahl der Krankmeldungen von Arbeitnehmerinnen und -nehmern reduzieren, sagte Spahn am Freitagmorgen im ZDF: "Wer tatsächlich vielleicht an dem jeweiligen Morgen nicht wirklich krank ist, aber noch überlegt, ob er hingehen sollte, der entscheidet sich dann im Zweifel vielleicht doch fürs Arbeiten."

Adoptionen in Deutschland sinken auf niedrigsten Stand seit Wiedervereinigung

Die Zahl der Adoptionen in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 3517 Kinder von Familien adoptiert und damit vier Prozent oder 145 weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Damit setzte sich der langfristige Rückgang fort.

Kanada startet neues Projekt für Öl-Pipeline Richtung Westküste

Kanada hat ein neues Pipeline-Projekt für den Transport von Öl aus Alberta an die Westküste des Landes gestartet. Das Vorhaben sei nun offiziell bei den Bundesbehörden eingereicht worden, sagte Premierminister Mark Carney am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Regierungschefin von Alberta, Danielle Smith, in Calgary. Die westliche Provinz British Columbia hatte sich lange gegen das Projekt gewehrt, willigte nun jedoch ein.

KI-Boom treibt Marktwert: Wertvollste Unternehmen weltweit noch wertvoller

Die wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt haben ihren Marktwert im ersten Halbjahr weiter deutlich gesteigert. Zusammengenommen waren die 100 teuersten Unternehmen weltweit Ende Juni 61,9 Billionen Dollar wert - 18 Prozent mehr als zu Jahresbeginn, wie die Beratungsfirma EY am Freitag mitteilte. Besonders stark entwickelten sich erneut große US-Techkonzerne vor dem Hintergrund des KI-Booms.

Textgröße ändern: