The National Times - Merz zu Besuch in den Golfstaaten aufgebrochen

Merz zu Besuch in den Golfstaaten aufgebrochen


Merz zu Besuch in den Golfstaaten aufgebrochen
Merz zu Besuch in den Golfstaaten aufgebrochen / Foto: © AFP

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist zu seiner Reise in die Golfstaaten aufgebrochen. Am frühen Mittwochnachmittag flog er von Berlin in Richtung Riad ab, begleitet wurde er von einer großen Wirtschaftsdelegation. In Saudi-Arabien sollte er am Abend von Kronprinz Mohammed bin Salman empfangen werden. Nach Angaben aus Berliner Regierungskreisen sollen eine Reihe wirtschaftlicher Vereinbarungen getroffen werden.

Textgröße ändern:

Am Donnerstag reist Merz weiter nach Katar, am Freitag in die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Bundesregierung strebt "strategische Partnerschaften" mit den drei Ländern an. Die reichen Öl-Länder sind willkommene Investoren und Kunden deutscher Unternehmen. Zudem hofft Berlin auf mehr Flüssigerdgas (LNG) aus der Region, um seine Lieferkette breiter aufzustellen.

Etwa in Fragen der Klimapolitik aber auch in geopolitischen und Menschenrechtsangelegenheiten gelten die Golfstaaten jedoch als komplizierte Partner. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International forderte von Merz, die "Achtung universellen Rechts" einzufordern. Amnesty prangert unter anderem die hohe Zahl von Hinrichtungen in Saudi-Arabien an.

Wirtschaftsvertreter sowie SPD- und Unionspolitiker lobten hingegen Merz' pragmatischen Ansatz beim Umgang mit den Golfstaaten. Angesichts der Umbrüche in der Weltordnung sei es richtig, "eine realistische Außenpolitik zu betreiben", sagte etwa der Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic.

G.Waters--TNT

Empfohlen

Grünes Licht des Senats: Neuer US-Zentralbankchef Warsh kann Freitag antreten

Der Wunschkandidat von US-Präsident Donald Trump für die Leitung der einflussreichen Notenbank Fed, Kevin Warsh, kann das Amt am Freitag antreten. Der Senat in Washington bestätigte den 56-Jährigen am Mittwoch für vier Jahre an der Spitze der Federal Reserve (Fed). Die Entscheidung der Senatoren fiel mit 54 zu 45 Stimmen.

Zustimmung des Senats: Neuer US-Zentralbankchef Warsh kann Amt am Freitag antreten

Der Wunschkandidat von US-Präsident Donald Trump für die Leitung der einflussreichen Notenbank Fed, Kevin Warsh, kann das Amt am Freitag antreten. Der Senat in Washington bestätigte den 56-Jährigen am Mittwoch für vier Jahre an der Spitze der Federal Reserve (Fed). Die Entscheidung der Senatoren fiel mit 54 zu 45 Stimmen.

Arzt in Brandenburg wegen Kindesmissbrauchs in 130 Fällen angeklagt

Ein Kinderarzt aus Brandenburg ist wegen mutmaßlichen sexuellen Missbrauchs von Kindern in 130 Fällen angeklagt worden. Einen Großteil der über einen Zeitraum von rund zwölf Jahren begangenen Taten soll der Beschuldigte "im Rahmen der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit" begangenen haben, wie die Staatsanwaltschaft Potsdam am Mittwoch mitteilte.

Tesla will in Grünheide 1500 Stellen für Batteriezellenfertigung schaffen

Der US-E-Autobauer Tesla hat einen deutlichen Personalaufbau in seinem Werk in Grünheide bei Berlin angekündigt. Der Konzern wolle die Batteriezellenfertigung an dem deutschen Standort auf 18 Gigawattstunden jährlich steigern, erklärte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch. "Insgesamt beläuft sich der Personalbedarf im Bereich Batteriezellfertigung auf über 1.500 Mitarbeitende."

Textgröße ändern: