The National Times - Umfrage: Unternehmen in deutscher Autoindustrie erwarten mehr Exporte

Umfrage: Unternehmen in deutscher Autoindustrie erwarten mehr Exporte


Umfrage: Unternehmen in deutscher Autoindustrie erwarten mehr Exporte
Umfrage: Unternehmen in deutscher Autoindustrie erwarten mehr Exporte / Foto: © AFP/Archiv

Die Stimmung in den Unternehmen der deutschen Autoindustrie hat sich angesichts gestiegener Exporterwartungen etwas verbessert. Der vom Münchner Ifo-Institut ermittelte Index stieg im Januar geringfügig von zuvor saisonbereinigt minus 19,8 Punkten auf minus 19,6 Punkte. Die Firmen rechnen mit "deutlich besseren Geschäften im Ausland", die Exporterwartungen stiegen entsprechen auf plus 8,7, wie das Institut am Mittwoch mitteilte. Im Dezember hatten sie noch bei minus 8,0 Punkten gelegen.

Textgröße ändern:

"Die Nachfrage aus dem Euroraum wirkt für die deutsche Autoindustrie weiterhin als stützende Kraft", erklärte Ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl. Die Autounternehmen beurteilten ihre Wettbewerbsposition der Erhebung zufolge auf den Auslandsmärkten in der EU deutlich besser - auf den Märkten außerhalb Europas allerdings bewerteten sie ihre Lage deutlich schlechter.

"Die deutsche Autoindustrie hat auf den Märkten außerhalb der EU seit 2024 an Wettbewerbsfähigkeit verloren, wie Rechnungen auf Basis amtlicher Handelsdaten zeigen", erklärte Wölfl weiter. "Das gilt besonders ausgeprägt gegenüber China, zeigt sich aber auch zunehmend gegenüber den USA."

C.Blake--TNT

Empfohlen

Spahn verteidigt Attest-Pflicht - Klingbeil verspricht "vernünftige Regelung"

Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat die Koalitionsentscheidung zur Einführung einer verpflichtenden Krankschreibung verteidigt. Die Pflicht zur Vorlage eines Attests ab dem ersten Krankheitstag werde die Zahl der Krankmeldungen von Arbeitnehmerinnen und -nehmern reduzieren, sagte Spahn am Freitagmorgen im ZDF: "Wer tatsächlich vielleicht an dem jeweiligen Morgen nicht wirklich krank ist, aber noch überlegt, ob er hingehen sollte, der entscheidet sich dann im Zweifel vielleicht doch fürs Arbeiten."

Adoptionen in Deutschland sinken auf niedrigsten Stand seit Wiedervereinigung

Die Zahl der Adoptionen in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 3517 Kinder von Familien adoptiert und damit vier Prozent oder 145 weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Damit setzte sich der langfristige Rückgang fort.

Kanada startet neues Projekt für Öl-Pipeline Richtung Westküste

Kanada hat ein neues Pipeline-Projekt für den Transport von Öl aus Alberta an die Westküste des Landes gestartet. Das Vorhaben sei nun offiziell bei den Bundesbehörden eingereicht worden, sagte Premierminister Mark Carney am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Regierungschefin von Alberta, Danielle Smith, in Calgary. Die westliche Provinz British Columbia hatte sich lange gegen das Projekt gewehrt, willigte nun jedoch ein.

KI-Boom treibt Marktwert: Wertvollste Unternehmen weltweit noch wertvoller

Die wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt haben ihren Marktwert im ersten Halbjahr weiter deutlich gesteigert. Zusammengenommen waren die 100 teuersten Unternehmen weltweit Ende Juni 61,9 Billionen Dollar wert - 18 Prozent mehr als zu Jahresbeginn, wie die Beratungsfirma EY am Freitag mitteilte. Besonders stark entwickelten sich erneut große US-Techkonzerne vor dem Hintergrund des KI-Booms.

Textgröße ändern: