The National Times - Vergleichsportal: Gaspreise für Neukunden auf tiefstem Stand seit 20 Monaten

Vergleichsportal: Gaspreise für Neukunden auf tiefstem Stand seit 20 Monaten


Vergleichsportal: Gaspreise für Neukunden auf tiefstem Stand seit 20 Monaten
Vergleichsportal: Gaspreise für Neukunden auf tiefstem Stand seit 20 Monaten / Foto: © AFP

Die Gaspreise für Neukunden sind so niedrig wie seit Mai 2024 nicht mehr. Sie lägen derzeit bei rund acht Cent pro Kilowattstunde (kWh), erklärte das Vergleichsportal Verivox am Mittwoch. "Vor einem Jahr zahlten Neukunden noch etwa zehn Cent pro kWh - also rund 20 Prozent mehr." Zuletzt seien die kurzfristigen Gas-Großhandelspreise zwar gestiegen, das habe vorerst aber keine direkten Auswirkungen auf die Haushalte.

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Demnach liegen die Großhandelspreise bei über vier Cent pro Kilowattstunde - im Dezember hätten sie im Schnitt noch bei rund drei Cent gelegen, fuhr Verivox fort. Hauptgründe für den seit Mitte Januar erfolgten Anstieg seien die relativ niedrigen Füllstände der Gasspeicher von rund 37 Prozent sowie die vorhergesagten kühlen Temperaturen.

Private Haushalte verfügen aber über länger laufende Verträge, Preisänderungen an den Börsen machten sich erst mit einer Verspätung von bis zu einem Jahr bei den Gaspreisen für Verbraucherinnen und Verbraucher bemerkbar, wie Verivox weiter mitteilte. "Erst wenn die Gasgroßhandelspreise für längere Zeit auf dem aktuellen Niveau bleiben oder noch weiter ansteigen, werden die Gaspreise auch für Verbraucher steigen", erklärte Verivox-Energieexperte Thorsten Storck.

Zudem sei der aktuelle Preisanstieg nicht so stark wie im Jahr 2022: Im August 2022 lag der Gaspreis im Spothandel demnach bei bis zu 34 Cent pro Kilowattstunde. Storck riet bei der Auswahl eines neuen Gastarifes dazu, eine Preisgarantie von mindestens zwölf Monaten zu wählen, "um sich gegen einen möglichen Preisanstieg abzusichern".

Das derzeit günstigste Angebot im bundesweiten Schnitt bezifferte das Vergleichsportal auf rund acht Cent pro Kilowattstunde, womit es rund zwei Cent günstiger sei als noch im Januar 2025. Bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden hätten Neukunden damit Heizkosten von rund 1600 Euro, berechnete Verivox. Wer hingegen zu Bedingungen der örtlichen Grundversorgung beliefert werde, zahle im Schnitt rund 13,5 Cent pro Kilowattstunde und damit im Jahr rund 2700 Euro für ein warmes Zuhause.

P.Johnston--TNT

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