The National Times - KfW-Studie: Strom aus Wind und Sonne ergänzen sich sehr gut

KfW-Studie: Strom aus Wind und Sonne ergänzen sich sehr gut


KfW-Studie: Strom aus Wind und Sonne ergänzen sich sehr gut
KfW-Studie: Strom aus Wind und Sonne ergänzen sich sehr gut / Foto: © AFP

Die Kombination der Stromerzeugung aus Wind und Sonne funktioniert in Deutschland einer Untersuchung der Förderbank KfW zufolge sehr gut. "Die höchste Sonnenausbeute gibt es an Tagen mit wenig Wind - und andersherum", erklärte die KfW am Dienstag. "So fielen in den vergangenen drei Jahren im Schnitt nur an jeweils rund 15 Tagen ungünstige Bedingungen für Wind und Sonne zusammen."

Textgröße ändern:

Wind- und Solarenergie deckten im vergangenen Jahr 29 beziehungsweise 16 Prozent und zusammengenommen 45 Prozent des Stromverbrauchs ab. Laut KfW sank der gemeinsame Anteil der beiden Erzeugungsformen an nur 16 Tagen unter 15 Prozent. Vier Jahre zuvor waren es noch 31 Tage.

"Der starke Ausbau von Wind- und Solarenergie stellt kein Klumpenrisiko für Deutschland dar", erklärte KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher. "Beide Energiequellen wirken effektiv zusammen."

Solarstromanlagen produzieren im Sommer besonders viel, während die Windstromerzeugung im Winter ihr Maximum erreicht. Zudem liefert die Sonne nur tagsüber Strom, während der Wind in der Regel nachts etwas stärker weht. "Allerdings ist die Kompensation nicht perfekt, sodass im Winterhalbjahr weniger Strom aus Sonne und Wind bereitgestellt wird", erklärte die KfW.

R.Hawkins--TNT

Empfohlen

Autozulieferer Continental verkauft Industriegeschäft an Investmentgesellschaft

Der Autozulieferer Continental will seine Sparte Contitech an eine Tochter der Investmentgesellschaft Lone Star Funds verkaufen. Der mit der Käuferin vereinbarte Wert der Sparte mit dem Industriegeschäft und Kunststoffprodukten betrage "4,0 Milliarden Euro zuzüglich möglicher erfolgsabhängiger Komponenten von bis zu 250 Millionen Euro in den Folgejahren", erklärte Continental am Samstag. Das Unternehmen werde damit "zum ersten Mal in seiner Unternehmensgeschichte ein reiner Reifenhersteller sein".

So viele Anträge wie nie bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr

Bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr sind im ersten Halbjahr so viele Beschwerden über Verspätungen und Ausfälle von Flug- und Bahnreisen eingegangen wie noch nie: In den sechs Monaten bis Ende Juni erreichten rund 29.000 Schlichtungsanträge die Stelle - das sei ein bisheriger Höchststand, teilte sie am Samstag mit. Vier von fünf Anträge auf Schlichtung betreffen Flüge.

Behörde: Mehrere Gewässer in Norditalien in "kritischem Zustand"

Mehrere Gewässer in Norditalien befinden sich der Behörde des Flusses Po (ADBPO) zufolge aufgrund einer Dürre in einem "kritischen Zustand". "Der Würgegriff der Dürre zieht sich in Norditalien weiter zu", erklärte die ADBPO, die Italiens längsten Fluss überwacht, am Freitag in einer Stellungnahme. Die Wettervorhersage verheiße für die kommenden Tage nichts Gutes, erklärte die Behörde weiter.

Von der Leyen: Technische Probleme mit EU-Grenzkontrollen werden gelöst

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat eingeräumt, dass es im Zusammenhang mit den neuen automatisierten Grenzkontrollen der EU "noch viel zu tun" gibt. "Wir arbeiten mit den Mitgliedstaaten daran, dass diese technischen Probleme gelöst werden", versicherte sie am Freitag bei einer Pressekonferenz im irischen Cork. Die Kontrollen führen seit Ende vergangenen Jahres an europäischen Flughäfen zu langen Warteschlangen.

Textgröße ändern: