The National Times - Kanadas Premier sieht in Trumps jüngster Zolldrohung vor allem Verhandlungstaktik

Kanadas Premier sieht in Trumps jüngster Zolldrohung vor allem Verhandlungstaktik


Kanadas Premier sieht in Trumps jüngster Zolldrohung vor allem Verhandlungstaktik
Kanadas Premier sieht in Trumps jüngster Zolldrohung vor allem Verhandlungstaktik / Foto: © AFP/Archiv

Der kanadische Premierminister Mark Carney hat gelassen auf die jüngste Zollandrohung von US-Präsident Donald Trump reagiert. Es stehe die Neuverhandlung des Freihandelsabkommens von Kanada, Mexiko und den USA an, sagte Carney am Montag. Und Präsident Trump sei ein "starker Verhandler" - daher müssten "einige dieser Kommentare und Positionierungen in diesem breiteren Kontext betrachtet werden".

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Trump hatte Kanada am Wochenende gedroht, Zölle in Höhe von 100 Prozent zu verhängen, sollte das Land ein anvisiertes Handelsabkommen mit China abschließen. Carney irre sich gewaltig, wenn er glaube, er könne Kanada in einen Umschlagplatz für chinesische Güter auf dem Weg in die USA machen, schrieb der US-Präsident.

Carney hatte Mitte Januar bei einem Peking-Besuch eine "neue strategische Partnerschaft" mit China verkündet und eine Vereinbarung für ein Handelsabkommen bekanntgegeben. In diesem Rahmen soll Peking bis zum 1. März die Zölle auf Rapsimporte aus Kanada von derzeit 84 Prozent auf rund 15 Prozent senken. China will zudem kanadischen Besuchern die visumfreie Einreise ermöglichen. Im Gegenzug soll Kanada 49.000 chinesische Elektrofahrzeuge zu neuen Vorzugszöllen von 6,1 Prozent importieren.

Das Verhältnis zwischen den USA und ihrem nördlichen Nachbarn Kanada hat sich seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus vor einem Jahr drastisch verschlechtert. Neben Zöllen drohte Trump auch immer wieder mit einer Annexion Kanadas, um das Land in den 51. Bundesstaat der USA zu verwandeln.

S.Ross--TNT

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