The National Times - Bund fördert Ausbau von schnellem Internet mit weiteren 1,8 Milliarden Euro

Bund fördert Ausbau von schnellem Internet mit weiteren 1,8 Milliarden Euro


Bund fördert Ausbau von schnellem Internet mit weiteren 1,8 Milliarden Euro
Bund fördert Ausbau von schnellem Internet mit weiteren 1,8 Milliarden Euro / Foto: © AFP/Archiv

Für den Glasfaserausbau stellt der Bund weitere 1,8 Milliarden Euro an Fördergeldern bereit. Die Förderung sorge dafür, "dass nicht nur die großen Städte, sondern auch Dörfer und kleine Gemeinden Anschluss bekommen", erklärte Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) am Mittwoch. "Schnelles Internet ist heute so wichtig wie Straßen und Schienen."

Textgröße ändern:

Wie das Digitalministerium anlässlich der symbolischen Übergabe der entsprechenden Förderurkunden in Berlin mitteilte, fördert der Bund den Glasfaserausbau dort, "wo er privatwirtschaftlich unrentabel ist". Gewürdigt werden am Mittwoch demnach mehr als 40 Projekte stellvertretend für die 536 bewilligten Vorhaben des Förderaufrufs 2025 - darunter auch der Landkreis Wittmund, wo per Seekabel Spiekeroog als letzte niedersächsische Insel mit Glasfaser versorgt werden soll.

Nach Ministeriumsangaben hat der Bund bislang rund 21 Milliarden Euro in den Breitbandausbau investiert. Rund 3850 Ausbauprojekte sind demnach in der Förderung, wodurch rund 4,7 Millionen Anschlüsse neu angebunden werden.

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) begrüßte die Gigabitförderung der Bundesregierung am Mittwoch als "wichtige Ergänzung zum eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau". Sie ermögliche den Ausbau in Regionen, die wirtschaftlich nicht mit schnellem Internet versorgt werden könnten.

Allerdings brauche ein Förderprojekt von Antrag bis Fertigstellung aktuell im Durchschnitt sieben Jahre, monierte der Branchenverband. Deshalb solle das Digitalministerium die Förderverfahren "drastisch entbürokratisieren".

L.Johnson--TNT

Empfohlen

Regierungskreise: Einigung auf neuen Tankrabatt und Spritpreisdeckel

Die schwarz-rote Koalition hat sich wegen der hohen Preise an den Zapfsäulen auf einen neuen Tankrabatt und einen Spritpreisdeckel geeinigt. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitagabend aus Regierungskreisen erfuhr, soll der Tankrabatt bis Jahresende gelten. Für die Zeit danach ist ein Spritpreisdeckel geplant.

Kalifornien prüft "Notschalter" für Künstliche Intelligenz

In der Sicherheitsdebatte über Künstliche Intelligenz (KI) will der US-Bundesstaat Kalifornien eine Art Notschalter prüfen. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom unterzeichnete am Freitag ein Dekret, das als eine Möglichkeit zur Kontrolle von KI einen solchen "kill switch" vorsieht - also einen Mechanismus, der ein KI-System bei Gefahr stoppt oder isoliert. Eine Reihe von KI-Unternehmen sind im Silicon Valley in Kalifornien angesiedelt.

Volkswagen kappt Gewinnerwartung für 2026

Der Volkswagen-Konzern hat seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach unten korrigiert. "Sondereffekte" würden das Konzernergebnis voraussichtlich um insgesamt rund zehn Milliarden Euro reduzieren, erklärte der Wolfsburger Konzern am Freitagnachmittag in einer Börsenmitteilung. Die Umsatzprognose behält VW demnach mit nun 315 Milliarden Euro im Wesentlichen bei, die Umsatzrendite reduziert sich jedoch auf nur ein Prozent statt der zuvor erwarteten 4,0 bis 5,5 Prozent.

Ex-OpenAI-Forscher: "Wir müssen die KI-Entwicklung im Wesentlichen abschalten"

Die führenden US-KI-Entwickler täuschen nach Auffassung des früheren OpenAI-Forschers Daniel Kokotajlo mit ihrer Forderung nach Regulierung für künstliche Intelligenz den Wunsch nach mehr Kontrolle nur vor. Anthropic, OpenAI, X und Google betrieben lediglich "Safety Washing", sagte Kokotajlo dem "Spiegel". Zugleich forderte der heutige Leiter des "AI Futures Project" im kalifornischen Berkeley die KI-Entwicklung von OpenAI oder Anthropic staatlich massiv einzuschränken. "Wir müssen die KI-Entwicklung im Wesentlichen abschalten."

Textgröße ändern: