The National Times - Verivox: Smartphone-Kauf ohne Mobilfunkvertrag unterm Strich deutlich günstiger

Verivox: Smartphone-Kauf ohne Mobilfunkvertrag unterm Strich deutlich günstiger


Verivox: Smartphone-Kauf ohne Mobilfunkvertrag unterm Strich deutlich günstiger
Verivox: Smartphone-Kauf ohne Mobilfunkvertrag unterm Strich deutlich günstiger / Foto: © AFP

Ein Smartphone ohne Mobilfunkvertrag zu kaufen und diesen dann separat abzuschließen, ist einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox zufolge deutlich günstiger als Bündelangebote der großen Mobilfunkanbieter. Über eine Laufzeit von 24 Monaten ließen sich so durchschnittlich rund 25 Prozent sparen, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Samstag unter Verweis auf Verivox. Teils sei die Ersparnis noch deutlich größer.

Textgröße ändern:

Verivox verglich demnach Angebote von Telekom, Vodafone, O2 und 1&1, bei denen im monatlichen Abopreis das Neugerät mit inbegriffen ist, mit den Kosten, die beim Kauf des gleichen Handys ohne Vertrag sowie einem Mobilfunk-Discounter-Tarif im selben Netz entstehen. Geprüft wurden beispielhaft die Geräte Google Pixel 9a (128 GB) und das Apple iPhone 17 Pro (256 GB) sowie zwei Nutzungsprofile - mit mehr oder weniger Datenvolumen.

Im Schnitt lag die Ersparnis den Funke-Zeitungen zufolge bei getrenntem Kauf von Gerät und Tarif im Telekom-Netz bei 29 Prozent, bei Vodafone bei 27 Prozent, bei 1&1 bei 24 Prozent und bei O2 bei 21 Prozent. Ein wesentlicher Grund für die hohen Kostenunterschiede ist laut Verivox, dass die Bündeltarife in der Regel viel mehr Datenvolumen beinhalten - in den meisten Fällen zu viel.

"In den Vertragstarifen der großen Anbieter steckt rund sechsmal so viel Datenvolumen wie in Deutschland im Schnitt pro Kopf verbraucht wird", sagte der Telekommunikationsexperte bei Verivox, Jörg Schamberg, den Funke-Zeitungen. "Viele Kunden buchen überdimensionierte Tarife, um die Anzahlung für das Wunschhandy möglichst niedrig zu halten. Damit zahlen sie jeden Monat für Leistungen, die sie nicht brauchen."

I.Paterson--TNT

Empfohlen

Regierungskreise: Einigung auf neuen Tankrabatt und Spritpreisdeckel

Die schwarz-rote Koalition hat sich wegen der hohen Preise an den Zapfsäulen auf einen neuen Tankrabatt und einen Spritpreisdeckel geeinigt. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitagabend aus Regierungskreisen erfuhr, soll der Tankrabatt bis Jahresende gelten. Für die Zeit danach ist ein Spritpreisdeckel geplant.

Kalifornien prüft "Notschalter" für Künstliche Intelligenz

In der Sicherheitsdebatte über Künstliche Intelligenz (KI) will der US-Bundesstaat Kalifornien eine Art Notschalter prüfen. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom unterzeichnete am Freitag ein Dekret, das als eine Möglichkeit zur Kontrolle von KI einen solchen "kill switch" vorsieht - also einen Mechanismus, der ein KI-System bei Gefahr stoppt oder isoliert. Eine Reihe von KI-Unternehmen sind im Silicon Valley in Kalifornien angesiedelt.

Volkswagen kappt Gewinnerwartung für 2026

Der Volkswagen-Konzern hat seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach unten korrigiert. "Sondereffekte" würden das Konzernergebnis voraussichtlich um insgesamt rund zehn Milliarden Euro reduzieren, erklärte der Wolfsburger Konzern am Freitagnachmittag in einer Börsenmitteilung. Die Umsatzprognose behält VW demnach mit nun 315 Milliarden Euro im Wesentlichen bei, die Umsatzrendite reduziert sich jedoch auf nur ein Prozent statt der zuvor erwarteten 4,0 bis 5,5 Prozent.

Ex-OpenAI-Forscher: "Wir müssen die KI-Entwicklung im Wesentlichen abschalten"

Die führenden US-KI-Entwickler täuschen nach Auffassung des früheren OpenAI-Forschers Daniel Kokotajlo mit ihrer Forderung nach Regulierung für künstliche Intelligenz den Wunsch nach mehr Kontrolle nur vor. Anthropic, OpenAI, X und Google betrieben lediglich "Safety Washing", sagte Kokotajlo dem "Spiegel". Zugleich forderte der heutige Leiter des "AI Futures Project" im kalifornischen Berkeley die KI-Entwicklung von OpenAI oder Anthropic staatlich massiv einzuschränken. "Wir müssen die KI-Entwicklung im Wesentlichen abschalten."

Textgröße ändern: